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Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in den deutschen Metropolregionen als Geschäftsfeld

Zahlreiche Auszeichnungen für die fränkische PROJECT Investment Gruppe des Wolfgang Dippold

Montag, 29 August 2016 22:04
Zahlreiche Auszeichnungen für die fränkische PROJECT Investment Gruppe des Wolfgang Dippold Quellen: Screenshot - https://www.project-investment.de/unternehmen/management-ratings | Logo: BAYERN DEPESCHE

Bamberg - Dass durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die deutschen Sparer enteignet und ihre privaten Lebensversicherungen entwertet werden, ist längst eine Trivialerkenntnis. Trotzdem lässt die Bundesregierung die EZB gewähren, damit sich die südeuropäischen Schuldenstaaten weiterhin mit zinsfreien Staatskrediten eindecken können.

In Deutschland führt diese systematische Entwertung von Sparguthaben dazu, dass immer mehr Anleger ihr Geld im Immobiliensektor parken wollen und Investmentfonds für Immobilien einen regelrechten Boom erleben. Diese Goldgräberstimmung ruft auch unseriöse Anbieter von Immobilieninvestments auf den Plan und macht es unerfahrenen Anlegern mitunter schwer, gute von schlechten Fonds zu unterscheiden.

Zu den „alten Hasen“ der Fondsanbieter gehört die im oberfränkischen Bamberg beheimatete PROJECT Investment Gruppe unter der Leitung des Finanzkaufmanns Wolfgang Dippold. Der 1961 Geborene gründete 1985 das Finanzberatungsunternehmen VMS, das er über 24 Jahre führte. Die PROJECT Beteiligungen AG rief er 1995 zusammen mit Jürgen Seeberger parallel zu VMS ins Leben. Seit 2009 arbeitet Dippold mit großem Erfolg ausschließlich für die PROJECT Investment Gruppe.

Das Unternehmen sieht sich als Spezialist für die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien. Privaten, halbprofessionellen und institutionellen Investoren verspricht man indirekte Immobilieninvestments, „die die üblichen Stressfaktoren vermeiden und gleichzeitig attraktive Renditeperspektiven bieten“.

In einem im Juni 2016 veröffentlichten Management-Rating des unabhängigen Analysehauses Scope heißt es zu den Geschäftsaktivitäten der PROJECT Investment Gruppe:

„Die im Jahr 1995 gegründete Unternehmensgruppe ist der führende Anbieter von geschlossenen deutschen Wohnimmobilienentwicklungsfonds mit 25 aufgelegten Fonds, einem platzierten Eigenkapital in Höhe von 500 Millionen Euro und rund 400 Mitarbeitern an acht Standorten in Deutschland und in Wien/Österreich. Das Immobilienentwicklungsportfolio umfasst derzeit 63 Projekte an sieben Metropolstandorten in Deutschland und Österreich mit einem Gesamtverkaufsvolumen von 1,4 Milliarden Euro, was einer Verdoppelung in den letzten drei Jahren entspricht.“

Ein mögliches Fondsmodell ist schnell erklärt. Der Anleger investiert in einen PROJECT-Fonds. Mit dem eingeworbenen Kapital erwirbt die Fondsgesellschaft mittelbar über Beteiligungsgesellschaften Immobilienobjekte in den wirtschaftsstärksten deutschen Großstadtregionen. Durch die ausschließlich eigenkapitalfinanzierten Fondsgesellschaften wird ein Fremdfinanzierungsrisiko ausgeschlossen. Die Wohnungen in München, Nürnberg, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin werden vorrangig an Eigennutzer verkauft.

Beim Einmalanlagefonds kann der Anleger eine jährliche Entnahme über Monatsauszahlungen wählen. Die erwirtschafteten Überschüsse werden in neue Objekte investiert. Zum Laufzeitende wird der Fonds dann aufgelöst und das Kapital inklusive des erzielten Gewinns an die Anleger ausgezahlt. Das Investitionsmodell wirbt damit, dass der Anleger von der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilien – also vom Grundstücksankauf bis zum Wohnungsverkauf – profitiert.

Die PROJECT Beteiligungen AG weist allerdings darauf hin, dass eine solche schematische Darstellung nicht als Grundlage einer Anlageentscheidung taugt, sondern jedes Beteiligungsangebot mit seinen speziellen Chancen und Risiken anhand eines verbindlichen Verkaufsprospekts zu prüfen ist.

Über fehlende Auszeichnungen seines jetzigen Unternehmens kann sich Wolfgang Dippold jedenfalls nicht beschweren.

2014 wurde PROJECT von den Lesern der Magazine „€uro“ und „Fonds & Co“ zum Fondsinitiator des Jahres gewählt. Der Finanzen Verlag schrieb in seiner offiziellen Begründung: „Das Unternehmen macht die Entwicklung von Wohnimmobilien beherrschbar, denn es folgt klaren Prinzipien: ein verlässlicher Exklusiv-Partner, null Fremdkapital, regional keine Experimente.“ Ebenfalls im Jahr 2014 erhielt PROJECT von der Jury des Finanzmagazins „Cash“ den Financial Advisors Award in der Kategorie „Sachwertanlagen Immobilien“.

Im Rahmen einer vom Finanzmagazin „Fonds“ initiierten Leserumfrage haben Finanzdienstleister die PROJECT Investment Gruppe in der Kategorie „Service-Qualität der Sachwertinvestment-Anbieter“ auf den ersten Platz gewählt. Dabei standen 70 Sachwertinvestment-Anbieter zur Wahl. Sie wurden von etwa 250 Finanzdienstleistern in den fünf Kategorien Basisqualitäten, Vertriebsunterstützung, Internet und Kommunikation, Marketing sowie Produktzuverlässigkeit bewertet. PROJECT schnitt jeweils mit Bestwertung ab und konnte das Prädikat „herausragend“ erzielen.

Die schon zitierte Untersuchung des Analysehauses Scope bescheinigt PROJECT zudem eine hohe Asset Management-Qualität und hat das Unternehmen um zwei Ratingstufen von A auf AA- hochgestuft. Die Begründung: „Das Unternehmen verfügt mit der PROJECT Immobilien Gruppe über ausgebaute Inhouse-Kompetenz, die sich in der sehr hohen Qualität der Steuerung von Projektentwicklungen sowie den Instrumenten der Risikokontrolle zeigt.“

Auch diese Auszeichnungen sollten den renditesuchenden Anleger nicht davon abhalten, sich ein eigenes Bild von dem Fondsanbieter aus Bamberg zu machen und Chancen und Risiken eines Investments abzuwägen.

Letzte Änderung am Dienstag, 30 August 2016 14:11
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