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Zehn Mitarbeiter verwalten derzeit Anlegergelder in Höhe von über 450 Millionen Euro

Sensus Vermögen GmbH von Gerhard Schaller investiert über einen Waldfonds in Teakholz-Plantagen

Montag, 05 September 2016 23:58
(v.l.n.r) Gerhard Schaller und Markus Fürst (v.l.n.r) Gerhard Schaller und Markus Fürst

Marktredwitz - Neue Investmentangebote werden immer beliebter, je länger die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Führung von Mario Draghi anhält. Sie führt geradewegs zur Entwertung von Sparguthaben und damit zur Enteignung insbesondere der deutschen Sparer. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte ihre Euro-Rettungspolitik damals für „alternativlos“. Für Anleger gibt es heute hingegen viele Alternativen zur schleichenden Vermögensvernichtung durch die EZB.

Ein Unternehmen, das nach Auffassung von Branchenkennern im Markt der Vermögensverwalter und Investmentanbieter hervorsticht, ist die inhabergeführte und bankenunabhängige Sensus Vermögen GmbH. 

Sitz des von Gerhard Schaller als Geschäftsführer und Markus Fürst als Prokurist geführten Unternehmens ist die oberfränkische Kreisstadt Marktredwitz.

Gerhard Schaller kann auf eine über zwanzigjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung und im Portfoliomanagement verweisen. Er arbeitete schon bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank und bei der Sparkassen-Gruppe. Überdies ist er zertifizierter Eurex-Anlageberater der Deutsche Börse AG.

Auch Markus Fürst kommt aus der Finanzbranche und arbeitete unter anderem bei einer führenden Genossenschaftsbank. Der Vermögensmanager verfügt über eine große Erfahrung in der Beratung privater und institutioneller Kunden.

Die Sensus Vermögen GmbH beziehungsweise die Vorgängergesellschaft Gerhard Schaller Vermögensverwaltungen ist seit 1998 im deutschen und europäischen Kapitalmarkt tätig und verfolgt nach eigener Aussage einen langfristigen Vermögensaufbau für unterschiedlichste Anleger.

In dem Unternehmen verwalten zehn Mitarbeiter derzeit Anlegergelder in Höhe von über 450 Millionen Euro. 80 Prozent der Kunden sind institutionelle Investoren.

Der Hauptgedanke aller Anlagestrategien ist „Werterhalt und Wertzuwachs in jeder Marktphase“, erklärt man bei Sensus. Den Anlageentscheidungen liege „ein stringenter und klar strukturierter Investmentprozess zugrunde“, der auf ständige Weiterentwicklung aktiver Investmentstrategien setze. Dabei betont man die Wichtigkeit einer globalen Geschäftsausrichtung auf alle Kapitalmärkte und schreckt auch nicht vor ausgesprochenen Spezialfonds zurück.

In diese Kategorie fällt der Waldfonds von Sensus, der zum 17. August 2015 über eine Zweckgesellschaft eine weitere Teakholz-Plantage in Costa Rica erwarb. Der Kauf der Plantage sollte ein weiterer Schritt auf dem Weg der strategischen Investmentdiversifikation und Risikominimierung sein.

Nach einer zwanzigjährigen Wachstumsphase werden die Teakbäume geerntet und verkauft. Der Ertrag fließt – nach Abzug aller Kosten – in den Waldfonds. Außerdem gewährleisten die unterschiedlichen Erntezeitpunkte einen ausgeglichenen Cashflow, wie es heißt.

Holz ist nach Erdöl und Erdgas der drittgrößte Rohstoffmarkt der Welt. Nach Einschätzung der Sensus Vermögen AG wird Edelholz wie das Teakholz von den Plantagen des Waldfonds im Preis steigen, weil in der EU seit 2013 Handel und Einfuhr von illegal geschlagenem Holz verboten ist, die Nachfrage aber weiter steigt. Teakholz gilt schließlich als die Premiumklasse unter den Edelhölzern.

Ob ein derart exotisch anmutendes Investment in Frage kommt, muss jeder Anleger natürlich für sich selbst entscheiden.

Letzte Änderung am Dienstag, 06 September 2016 11:07
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