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"Soziales Engagement ist wichtig“

PBM AG und Bankstore24 unterstützen Wohltätigkeitsprojekte

Donnerstag, 26 März 2015 19:38
Bankstore24 Bankstore24 Quelle: Bankstore24

Dresden - Es ist das übliche Klischee, das über die Macher in der Wirtschafts- und Finanzwelt existiert: Sie schauen nicht nach links und rechts, haben einen Tunnelblick und interessieren sich nicht für ihre Mitmenschen, sondern nur für Börsenkurse, Bilanzen und Profit. Dabei gibt es viele Unternehmen, die soziale Projekte aktiv unterstützen – und das ohne großen Wirbel darum zu machen. Schließlich heißt es sonst oft: Die machen das ja nur, um ihr Image aufzupolieren.

Die PBM - Private Banken Makler AG hängt ihre Wohltätigkeitsaktivitäten auch aus diesem Grund nicht an die große Glocke, sondern wirkt im Stillen. Für Dr. Matthias Fischer ist es entscheidend, dass etwas getan wird, und nicht, dass damit großartig geworben wird. „Soziales Engagement ist wichtig“, so der 39-jährige Ökonom und Vorstand des in Dresden ansässigen Finanzdienstleisters.

Fischer hat viel vor. Mit seinen Bankstores will er von Süddeutschland aus demnächst in weitere Städte expandieren. Daneben vertreibt die PBM AG unter der Marke Bankstore24 ihr vielfältiges Angebot für Privatverbraucher, Firmen und Kommunen auch übers Internet. Im niederrheinischen Kleve vermarktet das Unternehmen aktuell die dortigen „Wohnwelten“ mit 99 Eigentumswohnungen. Das fordert die Geschäftsleitung und lässt wenig Raum für andere Dinge. Dass es jedoch auch Menschen gibt, die nicht nur die Sonnenseiten des Lebens kennengelernt haben, lässt auch Fischer und seine Kollegen nicht kalt. Neben ihm sind auch Aufsichtsratschef Karl-Heinz Förster und Vertriebsspezialist Thomas P. Brenner sozial engagiert.

„Wir sind privilegiert und beziehen überdurchschnittliche Einkommen, aber man sollte nicht vergessen, wo man selber herkommt und dass es Menschen gibt, die eben nicht so privilegiert sind wie man selbst“, erklärt Brenner, der auch mit Financial Planning und Financial Engineering für besonders vermögende Kunden der PBM - Private Banken Makler AG befasst ist. Der 54-jährige Vertriebsprofi führt diese Haltung auf seine christliche Erziehung zurück, die ihn stark geprägt hat. Neben seiner beruflichen Tätigkeit widmet sich Brenner vor allem dem Thema Integration von Flüchtlingen. Hier sieht der Finanzfachmann noch einiges an Nachholbedarf.

Unternehmenschef Fischer weist zudem auf die Unterstützung eines Multiple-Sklerose-Hilfevereins im mittenfränkischen Büchenbach hin. Der im Frühjahr 1998 gegründete „Unterstützung MS Kranker e.V.“ versammelt neben Betroffenen auch Ärzte und engagierte Bürger und will MS-erkrankten Menschen Hilfestellung vermitteln und in die Gesellschaft integrieren. Neben Hilfen im Alltag befasst sich der Verein mit einer intensiven und aktiven Unterstützung in der Auseinandersetzung mit alltäglichen Problemen.

In einem uns vorliegenden Schreiben des „Unterstützung MS Kranker e.V.“ bedankte sich deren Vorsitzender Roland Dressel erst vor wenigen Wochen dafür, „dass Sie als PBM - Private Banken Makler AG weiterhin unsere wichtigen Aufgaben fördern und uns dabei finanziell unterstützen werden“. Warum diese finanzielle Hilfe dringend nötig ist, verdeutlichte Dressel mit den Worten: „Unser Verein selbst wiederum unterstützt u.a. laufend unsere Betroffenen, z.B. bei dringend erforderlichen Umbaumaßnahmen (Wohnbereich/Pkw), veranstaltet Zusammenkünfte mit Reha-Fachkräften innerhalb der Betroffenen-Gruppe und bezahlt zu 100 % monatliche therapeutische Reitstunden, die von den Krankenkassen leider nicht übernommen werden.“ Und er schlägt vor: „Wir könnten über Ihren Herrn Förster vielleicht einmal andenken, dass wir Ihre AG als offiziellen Partner/Sponsor künftig mit aufnehmen und vorstellen könnten – diese wäre sicherlich ein hoher Werbeaspekt.“

Dass der Vorsitzende des Unterstützungsvereins für MS-Kranke den PBM-Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Förster anspricht, kommt nicht von ungefähr. Schließlich tritt dieser mit seiner „Blue Sunrise Showband" jährlich beim Herbstfest des Wohnbereiches für Menschen mit Behinderung der Diakonie Neuendettelsau im Landkreis Ansbach auf. „Wir helfen im Rahmen unserer Möglichkeiten“, so Thomas P. Brenner. „Allerdings nicht mit pompösen Galas oder Kampagnen, sondern direkt und ohne groß darüber zu reden.“ Ein Ansatz, der Schule machen sollte.

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