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Jeremy Allaire (Goldman Sachs) erwartet Bitcoin-Renaissance

Nexus Global: Christian Michel Scheibener setzt angesichts der Bitcoin-Krise voll auf Blockchain - und auf Michael Thomale

Dienstag, 18 Dezember 2018 18:04
Die Nexus Global "Familie" um Christian Michel Scheibener und Michael Thomale Die Nexus Global "Familie" um Christian Michel Scheibener und Michael Thomale Quelle: Nexus Global

London – Christian Michel Scheibener ist wohl neben Michael Thomale das bekannteste Gesicht von Nexus Global. Der Erfolg der Krypto-Unternehmung hängt natürlich auch vom Kurs des Bitcoin ab - zeitweilig.

Am 17. Dezember 2017 hatte der Bitcoin mit knapp 20.000 US-Dollar sein Allzeithoch erreicht. Von der Bitcoin-Euphorie ist ein Jahr später nichts geblieben außer tiefer Verunsicherung und einer massiven Kapitalvernichtung. Anfang Dezember dieses Jahres rutschte die Digitalwährung auf einen Kurs von unter 3.900 Dollar. Timo Emden von Emden Research zog eine sehr ernüchternde Bilanz: „Mit einem Verlust von rund 37 Prozent hat die bekannteste und größte digitale Währung der Welt den Monat November abgeschlossen. Dies entspricht dem größten Rückgang innerhalb eines Monats seit April 2011.“ Im Frühjahr 2011 war die Kryptowährung um 39 Prozent abgesackt. Derzeit liegt der Kurs 80 Prozent unter dem Höchststand von 20.000 Dollar im Dezember 2017. Jüngst fiel der Bitcoin auf ein neues Jahrestief von rund 3.200 Dollar. Marktbeobachter gehen davon aus, dass bald sogar die magische Kursmarke von 3.000 Dollar unterschritten werden könnte.

Krypto-Experten machen für den Kursabsturz des Bitcoins, aber auch der Alternativwährungen Ripple und Ethereum, gleich mehrere Gründe aus. So warteten potenzielle Anlegervergeblich auf neue Finanzprodukte im Kryptowährungsmarkt und auf die Zulassung eines börsengehandelten Indexfonds (ETF) für den Bitcoin. Fehlende staatliche Regulierungen, Warnungen von Notenbankern und Anlageexperten sowie Hackerattacken auf bekannte Handelsbörsen sorgten für einen massiven Vertrauensverlust. Besonders folgenschwer war der Streit in der Bitcoin-Gemeinde über die Aufspaltung der Schwesterwährung „Bitcoin Cash“ am 15. November. Die Spaltung – der sogenannte „Hard Fork“ – der Schwester-Devise Bitcoin Cash führte dazu, dass beide Bitcoin-Cash-Lager massiv Bitcoins verkauften und die von ihnen favorisierte Währungsvariante aufkauften. Bei einem „Hard Fork“ wird die für das Schürfen (Mining) von Kryptogeld unverzichtbare Blockchain-Datenbank ab einem bestimmten Stichtag in zwei unabhängigen Strängen weitergeführt. So gingen aus dem Bitcoin beispielsweise Bitcoin Cash und Bitcoin Gold hervor.

Übersetzt bedeutet Bitcoin „digitale Münze“. Sie wird – völlig unabhängig von Staaten und ihren Notenbanken – mithilfe der Blockchain-Technologie generiert. Bei „Boerse.ARD.de“ wurde die Frage, was eine Blockchain ist, einmal so definiert: „Die Blockchain ist die Technologie hinter dem Bitcoin. Blockchain, übersetzt Blockkette, weil unzählig viele Datenblöcke aneinandergehängt werden. Sie können sich das wie ein digitales Logbuch vorstellen. Ungefähr alle zehn Minuten wird von irgendeinem Rechner des Bitcoin- Netzwerkes eine komplizierte mathematische Aufgabe gelöst und somit der nächste Block der Blockchain gefunden. In diesem Block werden dann Transaktionen bis zu einer Gesamtgröße von maximal einem MB gesammelt und verarbeitet. Sind die zehn Minuten rum, wird der Block mit einem Code aus dem vorherigen Block verschlüsselt und an die lange Blockchain (Blockkette) angehängt. Sobald das geschehen ist, kann nichts mehr an dem Inhalt des Blocks verändert werden. Derjenige, der den Block gefunden hat, erhält auch alle darin enthaltenen Transaktionsgebühren. Es bedeutet aber auch: Eine einmal getätigte Transaktion kann nicht mehr rückgängig gemacht werden.“

Innovative Unternehmen des Kryptomarktes sind deshalb davon überzeugt, dass der Blockchain-Technologie auch dann die Zukunft gehört, wenn die Hochzeit des Bitcoins und anderer digitaler Zahlungsmittel wie Ethereum, Litecoin, Monero, Ripple und Zcash vorbei sein sollte. Zu diesem Kreis gehört auch die in London beheimatete Nexus Global Ltd. & Nexus Global Mining Ltd., die seit vielen Jahren als Krypto-Dienstleisterin tätig ist und sich der Popularisierung von Digitalwährungen samt Blockchain-Idee verschrieben hat. Nexus-Geschäftsführer Christian Michel Scheibener sieht in der Bitcoin-Krise auch die Chance, die Innovationskraft der Blockchain unter Beweis zu stellen und mit ihrer Hilfe Wirtschafts-, Finanz- und Verwaltungsabläufe effizienter und sicherer zu machen. Scheibener und sein Nexus-Vertrauter Michael Thomale widmen sich daher voll und ganz der Wissensvermittlung über Wesen und Chancen der Blockchain-Technologie als Basistechnik für das Schürfen von Digitalgeld. Das Londoner Unternehmen bietet nach eigener Aussage „das erste echte Multiwallet der Welt im Bereich des Multi-Level-Marketing an. Wir haben als Einstiegs- und Hauptprodukt unsere Bildungspakete gepaart mit Hashpower, der Elektrizität zum Erzeugen von Bitcoins, Ethereum, Dash usw.“ Auf der Internetseite von Nexus wird in Echtzeit die Kursentwicklung von Bitcoin, Ethereum und Litecoin dokumentiert. Zum breitgefächerten Produktangebot gehören Online-Education, Online-Gambling, Live Wetten, Forex-Trading, binäre Optionen, Crypto-Trading, Bitcoin-Mining, Exchange sowie Initial Public Offering (IPO) und Initial Coin Offering (ICO).

Bei dem erwähnten Multi-Level-Marketing, das auch als Network-Marketing beziehungsweise Netzwerk-Marketing bezeichnet wird, handelt es sich um eine Unterform des Direktvertriebs mit selbstständigen Vertriebsvertretern. Beim Multi-Level-Marketing geht es aber nicht nur um den Produktverkauf selbst, sondern auch um das Anwerben von neuen Partnern, für deren Umsatzleistung der Anwerber eine Provision erhält. Eine große Rolle für dieses Geschäftsmodell von Nexus spielt die firmeneigene Global Akademie, die Vertriebspartnern alles Wissenswerte über die eigenen Produkte und Kunden alles Wichtige zu Kryptowährungen und Blockchain-Technologie vermittelt. Diesem Zweck dienen spezielle Informationspakete mit Namen wie „Bronze Mining“, „Gold Forex“, „Platin Crypto“ und „Diamond ICO“. Kapitel für Kapitel wird der Wissenstransfer mit lernfördernden Videos und gezielten Wissensabfragen unterstützt. Mit dem Erwerb schon des preiswertesten Paketes ab 25 US-Dollar bekommt man nicht nur Zugang zur Global Akademie, sondern auch zum Multiwallet von Nexus, das alle Produkte des gesamten Netzwerkes umfasst. Dort befindet sich auch das MLM-Backoffice für den Kryptowährungshandel.

Jetzt will Nexus Global die Schulungsarbeit zur Zukunftstechnik Blockchain noch weiter professionalisieren. Krypto-Visionär Michael Thomale hat angekündigt, dass man demnächst den ersten zertifizierten Studiengang zur Blockchain-Technologie im deutschsprachigen Raum anbieten wird.

Abgesehen von der absoluten Zukunftsträchtigkeit der Blockchain-Technik können die Nexus-Köpfe Christian Michel Scheibener und Michael Thomale darauf hoffen, dass der Bitcoin als inoffizielle Krypto-Leitwährung die jetzige Talfahrt nicht nur überlebt, sondern wieder nach oben schießt. Schließlich hatte er sich auch von früheren Einbrüchen immer wieder erholt. So brach der Kurs Mitte April 2013 um über 80 Prozent und Anfang September 2017 um über 40 Prozent ein. Schon drei Monate später erreichte der Bitcoin sein berühmtes Allzeithoch. Neben den Krypto-Defätisten gibt es deshalb nicht wenige Marktakteure, die mit einem Wiederaufstieg der berühmtesten Digitalwährung rechnen. In diesem Sinne äußerte sich kürzlich im US-amerikanischen Verbraucher- und Wirtschaftskanal CNBC auch Jeremy Allaire. Er ist CEO des von Goldman Sachs unterstützen Start-ups Circle und sprach in dem Sender über die zukünftige Entwicklung der Kryptowährungen. Der langjährige Internet-Unternehmer ist felsenfest überzeugt, dass der Bitcoin-Kurs in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen wird.

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