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Über Spendeneinsatz soll der Landrat von Rottal-Inn entscheiden

FC Bayern München spendet 100.000 Euro für Hochwasser-Opfer, und Landtag gedenkt der Toten

Donnerstag, 09 Juni 2016 16:29
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München Quelle: de.wikipedia.org | Foto: Harald Bischoff | CC BY-SA 3.0

München - Der FC Bayern München hat angekündigt, für die Opfer der Flutkatastrophe in Niederbayern 100.000 Euro als Soforthilfe bereitzustellen. Nach Rücksprache mit dem bayerischen Innenministerium hat der Verein entschieden, dass der Landrat des hauptbetroffenen Landkreises Rottal-Inn, Michael Fahmüller (CSU), über die Verwendung der Mittel entscheiden soll.

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, sagte: „Das fürchterliche Hochwasser in Niederbayern hat Existenzen vernichtet und einen dramatischen Schaden angerichtet. Der FC Bayern möchte durch die Spende seine Solidarität mit den vom Unglück betroffenen Menschen in Niederbayern ausdrücken und ihnen in ihrer Not helfen.“

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärte dazu: „100.000 Euro für die am schlimmsten von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Bürgerinnen und Bürger sind eine wichtige Hilfe. Erneut zeigt dieser große europäische Verein seine Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen.“

In diesem Zusammenhang lobte Herrmann erneut das Engagement des Münchner Vereins in der Asyl-Krise, ohne eine Höhe der finanziellen Zuwendungen zu nennen. „Schon in der Flüchtlingskrise hat sich der FC Bayern als Partner des Innenministeriums mit großzügiger Unterstützung hervorgetan und gesellschaftliche Verantwortung übernommen“, so der CSU-Politiker.

Am Donnerstag legten die Abgeordneten des Bayerischen Landtags eine Schweigeminute für die sieben Menschen ein, die bei den Überschwemmungen im Landkreis Rottal-Inn ums Leben kamen. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (CSU) sagte zu Beginn der Plenarsitzung: „Der Bayerische Landtag trauert mit den Angehörigen der Opfer.“ Den Geschädigten müsse jetzt schnell, unbürokratisch und umfassend geholfen werden.

Nach Schätzungen des Rottaler Landrats ist ein Schaden von mehr als einer Milliarde Euro entstanden.

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