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Hansjörg Müller begrüßte Mitglieder in Greding

Dr. Markus Krall sprach auf Tagung der Friedrich-List-Gesellschaft

Sonntag, 05 Juli 2020 22:53
Gruppenbild der Friedrich-List-Gesellschaft in Greding mit dem Gastredner Dr. Markus Krall Gruppenbild der Friedrich-List-Gesellschaft in Greding mit dem Gastredner Dr. Markus Krall Quelle: BAYERN DEPESCHE

Greding - Am 04.07.2020 fand im bayerischen Greding die erste Mitgliederversammlung der Friedrich-List-Gesellschaft zur Förderung der einheimischen Wirtschaft e.V. nach der Gründung im Jahre 2019 statt.

Die Friedrich-List-Gesellschaft, eine Initiative, die auf den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Müller zurückgeht, hat sich auf ihrer Gründungsveranstaltung am 28.04.2019 so einiges auf die Fahnen geschrieben, um mittelständische Wirtschaftspolitik für Deutschland zu gestalten (https://friedrich-list-gesellschaft.de und https://friedrich-list-gesellschaft.de/de/wirtschaftskonzept-download/)

Ein zentrales Anliegen der Mitglieder ist die Abschaffung der Zwangs-/Pflichtbeiträge an Industrie und Handelskammern und den Handwerkskammern für kleine und mittelständige Unternehmen.

Höhepunkt der Veranstaltung in Greding war neben der Ansprache durch den Vorsitzenden Hansjörg Müller sicherlich der Gastauftritt des Ökonomen Dr. Markus Krall unter den Motto:

„Quo vadis Deutschland – Krise und Katharis„ oder auf direkter: „Was wird aus Deutschland – Krise oder Trauerspiel/Tragödie?„.

Aufgrund der Corona-Regeln in Bayern waren leider nur 50 Gäste zugelassen, die aber auch alle gekommen waren. Immerhin ein guter Erfolg für die List-Gesellschaft.

 

BAYERN DEPESCHE war vor Ort dabei.

Wir fassen den Vortrag mal so zusammen wie es uns ein Zuhörer am Ende der Veranstaltung sagte:

1. In 180 Tagen geht Deutschland und die Welt unter.
2. Wir haben jetzt noch 180 Tage um unsere Welt in den Grundfesten komplett neu zu gestalten.
3. Alternativ können wir alles anzünden um wieder in der Steinzeit neu beginnen.
4. Der Sozialismus ist immer noch unser Feind und Grund unserer Situation.

Sollten wir widererwartend länger brauchen:

5. 2021 fällt der EUR als Währung und die D-Mark kommt wieder.
6. Das Finanzsystem kollabiert, die Inflation steigt in ungeahnte Höhen.
7. 2021 hat Deutschland 10 Millionen Arbeitslose.
8. Eine Pleitewelle überrollt Deutschland.
9. Der Sozialismus ist immer noch an allem Schuld.

Das sind sicherlich überspitzte Formulierungen. Aber wer Dr. Markus Krall kennt oder schon mal gehört hat, weiß, dass er schon in Richtung solcher Einschätzungen tendiert und Gold als sicheren Wert empfiehlt.

Sicherlich wurde durch ihn die Situation überspitzt und provozierend dargestellt und natürlich sollten seine Theorien mit einer gewissen Portion Skepsis hinterfragt werden.

Bei Wikipedia kann man über ihn folgendes lesen:

„Markus Krall (* 10. Oktober 1962) ist ein deutscher Volkswirt, Unternehmensberater und Autor. Seit September 2019 ist Krall Mitglied und Sprecher der Geschäftsführung der Degussa Goldhandel GmbH. Er vertritt ein ordoliberales Konzept der Wirtschaft und steht der Österreichischen Schule nahe. Rezipiert wurde er als „Crash-Prophet“ mit umstrittenen, gesellschaftlichen Forderungen, beispielsweise der Einschränkung bzw. Abschaffung des Allgemeinen Wahlrechts im Zuge einer „Konterrevolution“ (Quelle: Wikipedia)

Ergänzend sei zu sagen, dass Krall Vorstand der sogenannten „Atlas Initiative“ ist:

Welche sich gegen Zensur und Überwachung des Staates wendet und für eine offene und demokratische Debattenkultur steht.

Letzte Änderung am Freitag, 10 Juli 2020 01:26
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