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Personalveränderung: Alfred J. Kremer verlässt DF-Vorstand

DF Deutsche Finance Group: Symon Hardy Godl erläutert gegenüber „finanzwelt“ das Erfolgsrezept des Münchner Fondsspezialisten

Samstag, 14 Januar 2017 06:06
DF Deutsche Finance Group: Symon Hardy Godl erläutert gegenüber „finanzwelt“ das Erfolgsrezept des Münchner Fondsspezialisten Quelle: DF Deutsche Finance

München – Als international agierender Investmentmanager spezialisiert sich die DF Deutsche Finance Group auf institutionelle Investments in den Bereichen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur, die sich weitgehend unabhängig von den aktuellen Veränderungen an den Börsen oder Zinsmärkten entwickeln. Warum diese Strategie so erfolgreich ist und zweistellige Zuwachsraten verspricht, hat nun Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der DF Deutsche Finance Asset Management GmbH, der neuen Asset-Management-Gesellschaft unter dem DF-Dach, gegenüber der Zeitschrift „finanzwelt“ erläutert.

Godl, der bislang neben André Schwab für den Aufbau der DF Deutsche Finance Investment GmbH zuständig war und seit dem 1. Januar 2017 an der Spitze der neuen Tochtergesellschaft steht, führt in dem Interview aus: „Unter einer institutionellen Investmentstrategie verstehen wir in erster Linie die strikte Einhaltung institutioneller Standards in Bezug auf den gesamten Investitionsprozess. Unsere Strategie ist es, in verschiedenen Märkten mit lokalen institutionellen Fondsmanagern Partnerschaften einzugehen, um gemeinsam in Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur zu investieren. Der erste und wesentliche Faktor unserer Investitionsstrategie bei Privatanlegern heißt ‚Diversifikation‘, was sich in unserem aktuellen Gesamtportfolio widerspiegelt.“ 

Und weiter: „Wir verwalten aktuell in 11 Dachfonds ein Vermögen in Höhe von 450 Mio. Euro und sind in 35 Ländern investiert. Das Kapital wurde Stand heute breit gestreut in 91 institutionelle Zielfonds mit mehr als 1.500 Einzelinvestments und verschiedensten Segmenten, Investitionsstilen und Nutzungsarten aus den Anlageklassen Immobilien und Infrastruktur. Ein weiterer wesentlicher Diversifikationsansatz ist die Verteilung auf Industrie- und Schwellenländer. Mit unserem globalen Portfolio sind wir daher Zyklus-, Zins- und Währungsrisiken deutlich geringer ausgesetzt.“ 

Aktuell biete die Deutsche Finance Privatanlegern zwei Produkte an, um institutionell zu investieren, so Godl: Zum einen den Deutsche Finance PRIVATE Fund I mit einer Mindestbeteiligungssumme von 5.000 Euro und einer Laufzeit von 6 Jahren. Der Fonds investiere in internationale institutionelle Immobilieninvestments und lege den Fokus auf „attraktive Renditechancen kombiniert mit einer ausgewogenen Balance zwischen Kapitalbindung und Sicherheit“. Zum anderen den Deutsche Finance PORTFOLIO Fund I, der breit diversifiziert in die Assetklassen Immobilien und Infrastruktur investiert. Die Laufzeit beträgt 12 Jahre, und Anleger können zwischen einer Einmalanlagen- und einer Ratensparkomponente auswählen. Die Platzierung des Fonds lief im Dezember 2016 aus. 

Für das Jahr 2017 ist nach Angaben Godls ein neuer Infrastrukturfonds für Privatanleger geplant. „Dabei steht eine globale Investitionsstrategie auf institutionelle Investments mit Ausschüttungs- und Wertsteigerungspotential im Fokus. Anleger können bei dem Fonds zwischen einer laufenden Ausschüttung und einer Option für den Vermögensaufbau wählen“, so der Chef der DF Deutsche Finance Asset Management GmbH. Weiterhin sei ein neues Fondskonzept speziell für vermögende Privatanleger in Arbeit. „Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf einem breit diversifizierten Portfolioansatz, sondern auf ganz spezielle Immobilen-Themen, die sich derzeit im Markt ergeben“ erklärte Gold dazu gegenüber „finanzwelt“. 

Neben dem Wechsel Godls zur neuen DF Deutsche Finance Asset Management GmbH gibt es aktuell noch eine weitere Personalveränderung bei der Deutschen Finance: Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat der bisherige Vertriebsvorstand der DF Deutsche Finance Holding AG, Alfred J. Kremer, die Gesellschaft „in einvernehmlicher Abstimmung und bestem gegenseitigen Einvernehmen“ verlassen, „um sich neuen Herausforderungen zu widmen“. Der Aufsichtsrat dankte Kremer zugleich für „seine hervorragende Leistung, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute“. Branchenkenner gehen davon aus, dass sich Kremer künftig mehr auf seine eigentliche Leidenschaft, den Rennsport, konzentrieren will.

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