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Zuwächse in einigen Regionen zweistellig

Deutlich mehr Gästeankünfte und Übernachtungen in Bayern

Donnerstag, 10 September 2015 18:41
Schloß Neuschwanstein Schloß Neuschwanstein

Fürth - Das Bayerische Landesamt für Statistik hat dieser Tage die neuesten Zahlen zur touristischen Attraktivität Bayerns veröffentlicht. Demnach erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in den 12.200 geöffneten Beherbergungsbetrieben Bayerns im Juli 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um stolze 9,5 Prozent auf 4,0 Millionen. Auch die Zahl der Übernachtungen wuchs um 7,3 Prozent auf 10,1 Millionen. Wie das in Fürth ansässige Landesamt für Statistik weiter mitteilt, verzeichneten die Tourismusregionen Fränkisches Seenland (Gästeankünfte plus 19,7 Prozent und Übernachtungen plus 17,3 Prozent), Städteregion Nürnberg (Gästeankünfte plus 10,8 Prozent und Übernachtungen plus 14,3 Prozent), Bayerischer Jura (Gästeankünfte plus 11,4 Prozent und Übernachtungen plus 10,8 Prozent), Ammersee-Lech (Gästeankünfte plus 14,8 Prozent und Übernachtungen plus 15,8 Prozent) und Zugspitz-Region (Gästeankünfte plus 28,1 Prozent und Übernachtungen plus 19,4 Prozent) sogar zweistellige Zuwächse bei Gästeankünften und Übernachtungen.

Die Zahl der Gästeankünfte lag in allen 36 bayerischen Tourismusregionen über dem Vorjahresniveau. 32 Regionen zählten auch mehr Übernachtungen als im Juli 2014. Von Januar bis Juli 2015 stieg die Zahl der Gästeankünfte in Bayern um 5,8 Prozent auf rund 19,1 Millionen, und die Zahl der Übernachtungen nahm um 3,8 Prozent auf über 48,9 Millionen zu. Im Ausländerreiseverkehr stiegen die Gästeankünfte um 11,9 Prozent und die Übernachtungen um 11,8 Prozent stärker als im Inländerreiseverkehr (Gästeankünfte plus 8,5 Prozent und Übernachtungen plus 6,0 Prozent).

Unter den Beherbergungsformen verbuchten im Juli 2015 die Campingplätze die höchsten Zuwächse (Gästeankünfte plus 26,4 Prozent und Übernachtungen plus 19,3 Prozent). Mit Ausnahme der Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime – hier sanken die Gästeankünfte um 1,6 Prozent und die Übernachtungen um 2,0 Prozent – lagen die Gästezahlen in allen Betriebsarten über dem Vorjahresniveau.

Bayern baut somit seinen Status als eines der beliebtesten deutschen Urlaubsländer neben Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern weiter aus.

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