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Im Februar lag die Teuerungsrate in Bayern bei 2,1 Prozent

Bayerische Inflationsrate erreicht höchsten Wert seit über vier Jahren

Freitag, 03 März 2017 03:22
Bayerische Inflationsrate erreicht höchsten Wert seit über vier Jahren Bildquelle: PIXABAY.COM

München - Im Vorjahresvergleich haben sich die bayerischen Verbraucherpreise im Februar 2017 um 2,1 Prozent erhöht. Das ist nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik die höchste Inflationsrate seit Dezember 2012.

Wie schon in den Vormonaten haben maßgeblich die Energiepreise zur höheren Teuerungsrate beigetragen. So sind binnen Jahresfrist insbesondere die Preise für Heizöl (plus 44,6 Prozent), aber auch für Kraftstoffe (plus 15,1 Prozent) spürbar gestiegen. Ohne Berücksichtigung der Heizöl- und Kraftstoffpreise hätte die Inflationsrate bei 1,3 Prozent gelegen. Das Preisniveau für Nahrungsmittel erhöhte sich im Jahresvergleich um 4,0 Prozent. Deutlich verteuert hat sich Gemüse mit einem Plus von 17,1 Prozent. Der Butterpreis stieg sogar um 28,6 Prozent. 

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem Januar dieses Jahres um 0,6 Prozent gestiegen. Verteuert hat sich binnen Monatsfrist Heizöl (plus 2,3 Prozent), während das Preisniveau für Kraftstoffe (plus 0,2 Prozent) fast unverändert blieb. Ein starker Preisanstieg war im Februar auch bei Gemüse (plus 10,3 Prozent) zu beobachten. Im Januar 2017 lag die Inflationsrate noch bei 1,7 Prozent, im Folgemonat schon bei 2,1 Prozent. 

Etwas entspannter verläuft in Bayern die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten ohne Nebenkosten. Gegenüber dem Februar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,8 Prozent.

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