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Bayerns Metall- und Elektroindustrie hat höchste Beschäftigungszahl seit 24 Jahren

61 Prozent der bayerischen Metall- und Elektrounternehmen planen neue Stellen im Ausland

Mittwoch, 11 Januar 2017 01:41
61 Prozent der bayerischen Metall- und Elektrounternehmen planen neue Stellen im Ausland Bildquelle: PIXABAY.COM

München - Nach Angaben der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) planen 61 Prozent der bayerischen Metall- und Elektrounternehmen im Ausland neue Arbeitsplätze zu schaffen. Im Inland will hingegen nur die Hälfte der Betriebe neue Stellen schaffen. Damit werden vom geplanten Beschäftigungsaufbau vor allem die Auslandsstandorte der Branche profitieren.

Bayerns Metall- und Elektroindustrie hat mit 825.000 Mitarbeitern derzeit den höchsten Beschäftigungsstand seit 24 Jahren. Das geht aus einer neuen Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hervor. Deren Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt sagte bei der Vorstellung der Ergebnisse, dass er mit einer weiterhin positiven Branchenentwicklung rechne: „2017 erwarten wir ein weiteres Plus von 15.000 Jobs.“ Im letzten Jahr hätten die Betriebe schon 16.000 neue Stellen geschaffen. 

Seitens der Wirtschaftsvertreter heißt es aber auch, dass die Energiepreise und Steuern auf die Stimmung der Unternehmen drückten. 

Die vbw als zentrale Interessenvereinigung der bayerischen Wirtschaft vertritt 127 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände sowie 41 Einzelunternehmen.

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