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Würzburg - Am Montag forderte Burkhard Hose, Würzburger Hochschulpfarrer und Sprecher des Aktionsbündnisses für Zivilcourage, die Stadtverwaltung auf, die in dem erzgebirgischen Dorf Clausnitz einquartierten Asylbewerber nach Würzburg zu überführen. Hose begründete die Forderung mit der angeblich nicht gewährleisteten Sicherheit der Ankömmlinge vor Ort.

Würzburg - Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, stammt von den bislang bestätigten fünf Zika-Fällen in Deutschland mindestens einer aus Bayern. Der vom Gesundheitsamt Würzburg gemeldete Fall habe zuerst im Labor bestätigt werden müssen, bevor man ihn habe bekannt machen können. Das Ministerium versucht aber gleich zu beruhigen: „Der Patient hatte sich Anfang Januar auf der Insel Martinique aufgehalten und ist mittlerweile bereits wieder genesen.“

Würzburg - Bis Ende 2016 wird in der Würzburger Innenstadt die größte Polizeiinspektion Bayerns entstehen. Jetzt war das Richtfest für die Sanierung und Erweiterung der Polizeiinspektion Ost in der Augustinerstraße, an der seit November 2012 gebaut wird. Baudirektor Hartmut Schmitt begrüßte als stellvertretender Leiter des staatlichen Hochbauamtes die versammelte Lokalprominenz und verwies auf die exponierte Lage der neuen Polizeiinspektion Würzburg-Stadt: „Wenn man in Würzburg zehn Menschen fragt, wo das Polizeipräsidium ist, erhält man neunmal die Antwort: in der Augustinerstraße.“ Gerhard Kallert, der Präsident des Polizeipräsidiums Unterfranken, lobte ebenfalls die zentrale Lage: „Es ist in meinen Augen ein großer Vorteil, an zentraler Stelle im Stadtgebiet zu verbleiben und nicht in das Randgebiet von Würzburg zu wechseln. Dies garantiert den Bürgern eine hervorragende Erreichbarkeit sowie unseren Kolleginnen und Kollegen kurze Anfahrtswege in alle Stadtteile, was dann wieder erheblich zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beitragen wird.“ Zufrieden, dass bereits zwei Drittel der veranschlagten Bauzeit verstrichen sei und man mit dem Richtfesttermin „ausgezeichnet im Zeitplan“ liege, zeigte sich Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium.

 

Würzburg - Nach ihrem vor allem den Medien zu verdankenden Aufstieg in den Jahren 2011 und 2012 ist die Piratenpartei nach zahlreichen Skandalen, Streitigkeiten und Austrittswellen fast in der politischen Bedeutungslosigkeit versunken. Obwohl die Partei noch in den Landesparlamenten Berlins, Schleswig-Holsteins, Nordrhein-Westfalens und des Saarlandes vertreten ist und über einen entsprechend großen hauptamtlichen Apparat von Landtagsabgeordneten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Wahlkreispersonal verfügt, hört man von ihr auch zu den selbsterklärten Kernthemen wie Netzfreiheit und Datenschutz kaum noch etwas. Selbst die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die Überwachungs- und Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA gegen deutsche Institutionen konnten oder wollten die Piraten nicht nutzen, um sich als geheimdienstkritische Datenschutzpartei zu profilieren.

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