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Selb - Im August hatte in der oberfränkischen Stadt Selb der Ladenbesitzer Paul F. ein Verbotsschild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt. Neben dem Schriftzug war ein Hund abgebildet. Die Botschaft lautete also: Hunde und Asylbewerber sind in diesem Geschäft unerwünscht.

Selb - Ende August sorgte in der oberfränkischen Stadt Selb ein Ladenbesitzer für Aufsehen, weil er ein Verbotsschild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt hatte. Die Botschaft des Schildes, das neben dem Schriftzug einen Hund abbildet, war unmissverständlich: Hunde und Asylbewerber sind in diesem Geschäft unerwünscht.

Selb - In der oberfränkischen Stadt Selb hat ein Ladenbesitzer ein Hundeverbotsschild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt und damit die Ermittlungsbehörden auf den Plan gerufen. Die Botschaft des Schildes, das neben dem Schriftzug einen Hund abbildet, lautet: Hunde und Asylbewerber sind in diesem Geschäft unerwünscht.

Steinkirchen - Die deutsche Asyl-Krise hat auch den oberbayerischen Fasching erreicht. Am Sonntagnachmittag fand in Steinkirchen bei Pfaffenhofen das bunte Treiben mit etwa 500 Karnevalisten und vielen Motivwagen statt. Gegen die Gestalter eines Umzugswagens ermitteln jetzt die Behörden wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung. Stein des Anstoßes ist ein als Wehrmachtspanzer dekorierter Wagen mit schwarzem Balkenkreuz und den Aufschriften „Ilmtaler Asylabwehr“ und „Asylpaket III“. Angehalten wurde der Wagen von der Polizei nicht, weil bei Faschingsumzügen in besonderem Maße die Kunstfreiheit gelte, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Polizei machte aber Fotos, die der Staatsanwaltschaft Ingolstadt für weitere Ermittlungen übergeben wurden.