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Landshut - Am letzten Samstag veranstaltete das Polizeipräsidium Niederbayern im Auftrag des Landesverkehrsministeriums den siebten „Bayerischen Landestag der Verkehrssicherheit“ in Landshut. Der Landestag wird jedes Jahr in einer anderen bayerischen Stadt abgehalten: 2011 fand er in Regensburg statt, 2012 in Rosenheim, 2013 in Schweinfurt, 2014 in Nürnberg, 2015 in Augsburg und 2016 in München.

München - Während Politiker immer beteuern, es gehe nur um Verkehrserziehung, halten viele Bürger den „Blitzmarathon“ für Schikane, um Geld in die Kassen der öffentlichen Hand zu spülen. Vom 19. bis zum 20. April war es auch in Bayern wieder soweit: insgesamt 1.900 Polizisten sowie mehr als 50 Messtechniker der Gemeinden und Zweckverbände der kommunalen Verkehrsüberwachung kontrollierten an mehr als 1.900 Messstellen die Geschwindigkeit der Autofahrer.

München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat die Verkehrsbilanz für das erste Halbjahr 2015 vorgestellt und erfreut festgestellt, dass es weniger Unfalltote und Verletzte auf Bayerns Straßen gegeben hat, vor allem auf den Landstraßen. Zurückgegangen sei auch die Zahl der Alkoholunfälle sowie der Rad- und Motorradunfälle. „Dieser positive Trend ist für uns ein Ansporn, die umfassenden Maßnahmen unseres bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms ‚Bayern mobil - sicher ans Ziel‘ weiter konsequent umzusetzen“, kündigte Herrmann an. „Unter anderem wird die bayerische Polizei intensive Geschwindigkeitskontrollen durchführen, da nicht angepasste Geschwindigkeit auch in diesem Jahr die Hauptunfallursache für schwere Unfälle ist.“ Besondere Kontrollschwerpunkte seien zum Schuljahresbeginn Mitte September geplant. Außerdem werde es spezielle Aktionen der Polizei zur Gurtpflicht und zur Kindersicherung im Auto geben.