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Buenos Aires – Argentiniens neuer Präsident Mauricio Macri ist entschlossen, sein Land nicht nur innenpolitisch umzukrempeln, sondern auch außenpolitisch neu zu positionieren. Eine politische Entspannung strebt der liberalkonservativ orientierte Staatschef und frühere Bürgermeister von Buenos Aires vor allem mit Großbritannien, den USA und Israel an. Große Streitfrage zwischen England und Argentinien ist nach wie vor die territoriale Zugehörigkeit der Falkland-Inseln. Beobachter gehen davon aus, dass Macri zwar weiterhin Ansprüche auf die Inselgruppe im Südatlantik erhebt, diese Frage jedoch nicht in den Vordergrund stellen wird. Macris Vorgängerin Cristina Kirchner hatte den britischen Premierminister David Cameron zuletzt 2013 in einem offenen Brief aufgefordert, die Falkland-Inseln an Argentinien zurückgegeben.