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Markt Einersheim – „Wer von einem Vertreter der AfD einen Politiker erwartet, der mit lautstarken Parolen auf sich aufmerksam macht, der die Bühne sucht, um politische Überzeugungen unters Volk zu bringen, der dürfte von Christian Klingen (Jahrgang 1965) enttäuscht sein.“ So leitete vor einem Jahr die „Main-Post“ einen Artikel über den in Würzburg geborenen Diplom-Verwaltungswirt (FH) ein. Das Lokalblatt wollte von dem ruhig-zurückhaltenden AfD-Politiker wissen, welche Bilanz er nach einjähriger Zugehörigkeit zum Bayerischen Landtag zieht. Bei der Landtagswahl im Oktober 2018 kandidierte Klingen als Direktkandidat im Stimmkreis Kitzingen und auf Listenplatz 1 der AfD in Unterfranken. Das gute Gesamtstimmenergebnis bescherte dem Vorsitzenden des AfD-Kreisverbandes Kitzingen einen Sitz im Maximilianeum. Von1993 bis 2018 arbeitete er in der Stabsstelle Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz an der Universität Würzburg. Dieses Themenfeld beackert der Franke auch in der parlamentarischen Arbeit: Er ist Mitglied im Landtagsausschuss für Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz sowie AfD-Fraktionssprecher für Tier- und Verbraucherschutz sowie Medienpolitik.

München - Aus gut informierten Kreisen im Bayerischen Landtag und auch aus dem AfD-Bezirksverband Unterfranken, dessen Vorsitzender der Landtagsabgeordnete Richard Graupner (Jahrgang 1963) ist, hört man im Moment hartnäckig das Gerücht, dass die Immunität Graupners in naher Zukunft aufgehoben werden soll.

Aschaffenburg - Diese Woche trat der Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages zur PKW-Maut erneut zusammen und offenbarte die Bandbreite der Verfehlungen der Bundesregierung. Für den stellvertretenden Vorsitzenden der FDP Bayern und Chef der bayerischen Landesgruppe im Bundestag, Karsten Klein (Jahrgang 1977), liegt der Ursprung des Versagens eindeutig bei der CSU: „Horst Seehofer ist der Vater des Mautdebakels.“

Würzburg – Während die österreichische Bundesregierung die Abschaffung der Lehrlingsausbildung für Asylbewerber bis 25 Jahren in Mangelberufen beschlossen hat, geht die bayerische Staatsregierung einen anderen Weg und plant eine Ausweitung der sogenannten 3+2-Regelung. Pflegeschüler sollen demnach nicht mehr ausgewiesen werden können. Die 3+2-Regelung besagt, dass abgelehnte Asylbewerber während der Ausbildung und zwei weiteren Berufsjahren vor Abschiebung geschützt sind.

München - Die Zahl der Gästeankünfte in den bayerischen Beherbergungsbetrieben nahm in den ersten drei Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 6,9 Millionen zu, während die Zahl der Übernachtungen um 1,7 Prozent auf 17,5 Millionen abnahm. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mit.

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