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München – Konstantin Strasser gilt im süddeutschen Raum bereits als „Sonnenkönig“. So zumindest nannte ihn die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG bereits vor Jahren in einem anerkennenden Artikel. Der Mann hat mit seinen MEP Werken, eingebunden in der Strasser Capital, bereits als Solar-Unternehmer Firmengeschichte geschrieben. Und das Konzept der Vermietung von Solaranlagen trägt sich. Das Thema liegt voll im Trend. Im Mai 2017 titelte FOCUS ONLINE: „Solarstrom vom eigenen Dach bringt mehr Rendite als Festgeld.“ Die Rede war von fast acht Prozent Rendite, falls der Hausbesitzer mit Dach-Solaranlage einen Teil des Sonnenstroms selbst verbraucht. Autor Michael Forst wies darauf hin, dass die produzierte Kilowattstunde Strom aus einer modernen Solaranlage den Hausbesitzer je nach Ausrichtung der Dachfläche und Komplexität der Befestigung zwischen 11 und 13 Cent koste. Damit sei Solarstrom vom eigenen Hausdach nur noch halb so teuer wie der Versorger-Strom aus der Steckdose. Entscheidend für die Kostenbelastung sei, wie viel eigenen Solarstrom die Hausbewohner selbst nutzen könnten.

München – Der Bundesverband Solarwirtschaft gab im August 2018 bekannt, dass hierzulande rund 100.000 kleinere Stromspeicher aus Photovoltaik-Anlagen in Betrieb sind. Diese Zahl ergibt sich aus dem Gebrauch eher kleinerer Batterien in Privathäusern, aber auch größerer in mittelständischen Unternehmen.Aufgabe dieser Sonnenstrom-Akkus ist die Speicherung der selbst erzeugten Energie, um diese zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können. Im Gegensatz zum gelieferten Strom fallen für den eigenen Solarstrom weder Steuern noch Netzentgelte an. Besitzer von Photovoltaik-Anlagen sind also gut beraten, möglichst viel des eigenen Stroms selbst zu nutzen, also stetig die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen. Als Faustregel gilt, dass sich mit einer neuen Solaranlage Strom für 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugen lässt, was wesentlich preisgünstiger als der konventionelle Netzstrom ist. In der Regel ist aber nur ein Viertel des selbst produzierten Stroms direkt nutzbar. Die Solaranlage erzeugt in den Mittagsstunden meist deutlich mehr Energie, als gerade benötigt wird. Um die Überschüsse aus den sonnenreichen Stunden auch abends und nachts nutzen zu können, bedarf es eines Batteriespeichers. Er hilft dabei, den Eigenverbrauch mindestens zu verdoppeln, sofern er langlebig ist und zum Strombedarf des jeweiligen Haushalts passt.