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München/Kabul - Am Mittwochabend startete erstmals vom Flughafen München ein Sammelcharter mit 18 abgelehnten afghanischen Asylbewerbern an Bord. Sie wurden nach Kabul ausgeflogen, nachdem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihren Asylantrag bestandskräftig abgelehnt und keiner von ihnen Deutschland innerhalb der gesetzten Frist freiwillig verlassen hatte.

Frankfurt am Main/Kabul - Am Dienstag fand die erste Sammelabschiebung abgelehnter afghanischer Asylbewerber in diesem Jahr und der zweite Sammelcharter überhaupt statt. Wie das bayerische Innenministerium mitteilte, handelte es sich bei den 26 Abgeschobenen um alleinstehende Männer, darunter mehrere Straftäter.

Berlin - Bis zur Kölner Silvesternacht, in der es zu massiven Sex-Übergriffen und anderen Straftaten durch größtenteils arabische Migranten kam, war es in deutschen Medien redaktionelle Grundregel, die ethnische Täter-Herkunft zu verschweigen. Das Bemühen, offenkundige Ausländerkriminalität zu verschleiern, sorgte in den letzten Jahren für eine zunehmende Entfremdung der Menschen von Presse, Funk und Fernsehen. Die PEGIDA-Losung von der „Lügenpresse“ konnte nur salonfähig werden, weil der Eindruck entstanden war, nicht wahrheitsgemäß über Folgeprobleme der Masseneinwanderung informiert zu werden.

München - Bei den Protesten gegen den letzten G7-Gipfel im oberbayerischen Elmau konnten wegen massiver Sicherheitsvorkehrungen größere Krawalle verhindert werden. Bei der Zwischenkundgebung des G7-Protestzuges am 6. Juni 2015 in Garmisch-Partenkirchen kam es jedoch zu Auseinandersetzungen zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Ein mit einer Sturmhaube vermummter 24-Jähriger warf auf Beamte eine Glasflasche, die einen amerikanischen Journalisten traf, und schleuderte einem Polizisten eine Holzlatte an den Kopf. Danach versuchte der Randalierer mit einer Stange Pflastersteine aus der Straße zu hebeln, um an weitere Wurfgeschosse zu kommen. Daran konnte er gerade noch gehindert werden.