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München/Lindenberg - Nachdem sich die Willkommenseuphorie gelegt hat und die Stimmung in der Bevölkerung kippt, wird zunehmend unbefangen über die finanziellen Belastungen durch die Massenzuwanderung diskutiert. Fachleute aus den Behörden gehen davon aus, dass jeder Asylbewerber im Jahr direkte Kosten von 13.000 bis 14.000 Euro verursacht. Die Kosten für aufwändige medizinische Behandlungen oder langwierige Sprachkurse für Asylanten „mit Bleibeperspektive“ sind hier noch nicht eingerechnet. Legt man die für dieses Jahr erwartete Zahl von 1,5 Millionen Flüchtlingen und die direkten Kosten von 13.000 bis 14.000 Euro je Asylant zugrunde, kommt man auf einen Jahresbetrag von etwa 20 Milliarden Euro.