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Köln/München - Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat in einer neuen Studie nachgewiesen, dass immer mehr Deutsche den Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent zahlen müssen. Dieser greift schon ab einem zu versteuernden Einkommen von 54.058 Euro und betrifft mittlerweile 4,2 Millionen Personen – das ist etwa jeder elfte der 46 Millionen deutschen Einkommenssteuerzahler.

München - Die etwa 59.000 bayerischen SPD-Mitglieder haben seit dem 3. April per Briefwahl die Möglichkeit, einen Nachfolger für SPD-Chef Florian Pronold zu bestimmen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium hatte zu Jahresanfang erklärt, auf dem Landesparteitag am 20. und 21. Mai in Schweinfurt nicht mehr zu kandidieren.

Regensburg - Die Korruptionsaffäre führt zum politischen Rückzug auf Raten: Regensburgs suspendierter Oberbürgermeister Joachim Wolbergs hat bei einer Sitzung des SPD-Unterbezirksvorstandes das Ruhenlassen aller Parteiämter und den Verzicht auf eine erneute Kandidatur als Unterbezirksvorsitzender bekanntgegeben. Zu einem möglichen Rücktritt als Oberbürgermeister sagte der Sozialdemokrat hingegen nichts.

München - Wenn schon jetzt ein neuer Bundestag gewählt würde, könnte die CSU mit 45 Prozent und die SPD mit 22 Prozent der Stimmen rechnen. Drittstärkste Kraft in Bayern wäre mit neun Prozent die AfD, gefolgt von den Grünen mit acht Prozent und der FDP mit sechs Prozent. Die Linke käme im Freistaat auf vier Prozent, und auf die Freien Wähler entfielen drei Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hamburger Instituts GMS im Auftrag von Sat.1 Bayern hervor.

Aschaffenburg - Ein Aschaffenburger Unternehmer (dieser möchte ungenannt bleiben, ist der Redaktion von BAYERN DEPESCHE aber persönlich bekannt) gründet eine Stiftung mit einem siebenstellige Vermögen zur Förderung von behinderten Kindern und musisch begabten Behinderten. Aus diesem Stifungsvermögen wurde im Februar 2017 eine Spende über 100.000 Euro an den Leiter der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin der Kinderklinik Aschaffenburg, Herrn Christian Wieg, überreicht. Die Spende soll dem intensiveren Kontakt der Mütter zu ihren Neugeborenen zukommen. Dafür soll die Spende, so Leiter Herr Christian Wieg, in die Anschaffung neuer Geräte und in den notwendigen Umbau fließen. Dies sei sinnvoll um den wichtigen Kontakt der Mütter zu ihren Intensivmedizinisch betreuten Kindern zu fördern.

Memmingen - Politischer Paukenschlag im Regierungsbezirk Schwaben: Die CSU kann mit Manfred Schilder zum ersten Mal seit Jahrzehnten den Oberbürgermeister in Memmingen stellen. Nach dem vorläufigen Endergebnis der OB-Wahl erhielt der 59-jährige Christsoziale 51,5 Prozent der Stimmen. Sein SPD-Gegenkandidat Friedrich Zeller erreichte 48,5 Prozent. Schon im Vorfeld war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem bisherigen Regionalgeschäftsführer der Allgäuer Industrie- und Handelskammer und dem Sozialdemokraten erwartet worden, der früher Landrat von Weilheim-Schongau war.

München - Seit Langem gilt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer als Kritiker der Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Im Januar dieses Jahres verlangte er erneut ihre Aufhebung und die Rückkehr Russlands in den Kreis der G8-Staaten. Der CSU-Chef mahnte „Realpolitik statt Säbelrasseln“ an und erklärte: „Die Sanktionen gegen Russland sollten in diesem Jahr beendet werden. Russland sollte auch in den Kreis der G8 zurückkehren. Wir müssen raus aus dem Blockdenken des 20. Jahrhunderts. Es geht um gemeinsame Antworten auf Terror, Migration, Klimawandel.“

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