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München - Die Münchner Wiesn hat bisher nicht an ihre Besuchererfolge der letzten Jahre anknüpfen können und heuer deutlich weniger Gäste angezogen. In der ersten Woche besuchten rund drei Millionen Menschen die 182. Wiesn und damit etwa 300.000 weniger als 2014. Vor zwei Jahren waren es zur Halbzeit sogar noch 3,5 Millionen Besucher gewesen. Die meisten Wiesn-Wirte sprechen deshalb von einer Besucherflaute.

Bad Staffelstein - An diesem Mittwoch weilte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán als Ehrengast bei der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion in Kloster Banz, die sich thematisch ganz um den Asylantenansturm auf Mitteleuropa drehte. Zusammen mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) erneuerte er dort seine Kritik an der Asylpolitik Angela Merkels, die durch die fahrlässige Außerkraftsetzung der Dublin-Regelungen die Flüchtlingsströme durch halb Europa massiv verstärkt habe.

Samstag, 19 September 2015 20:27

Nürnberg wird neuen Konzertsaal erhalten

Nürnberg - Die Stadt Nürnberg hat den Bebauungsplan für das Areal an der Meistersingerhalle am Luitpoldhain geändert und wird sich in schätzungsweise zehn Jahren mit einem neuen Konzertsaal schmücken können. Nürnbergs Kulturreferentin Julia Lehner (CSU) blickt auf die bayerische Landeshauptstadt und sagt voller Stolz: „München denkt immer noch nach, Nürnberg handelt.“

München/Ebrach - Der politische Streit um das Naturschutzgebiet Steigerwald in Oberfranken eskaliert nicht nur zwischen Naturschützern und Vertretern der Holzwirtschaft: Die SPD-Landtagsfraktion wirft der Bezirksregierung von Oberfranken nun vor, ihr die Akteneinsicht zur Aufhebung des Naturschutzgebietes Steigerwald verweigert zu haben. Statt die geforderte Einsichtnahme zu gewähren, habe ihr die Regierung lediglich den Begründungsentwurf für die Aufhebung des Schutzgebietes „Ebracher Forst“ im Steigerwald übermittelt.

München - Die Affäre um den Bundesnachrichtendienst (BND), der dem US-Geheimdienst NSA über Jahre hinweg bei Wirtschaftsspionage und der Ausspähung europäischer und möglicherweise auch deutscher Bürger behilflich gewesen sein soll, setzt nicht nur die Bundesregierung unter Druck und droht zur Spaltung der Großen Koalition zu führen. Sie treibt auch einen Keil in die SPD.

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