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München – Für die MEP Werke GmbH (My Energy Partner) von Konstantin Strasser läuft es wieder richtig gut. Nachdem vereinzelter Kundenkritik Rechnung getragen und ein technisches Problem bei der Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen behoben wurde, meldet der Münchner Solaranlagen-Vermieter nun eine satte Kapitalerhöhung um 19,5 Millionen Euro.

München – Der Bundesverband Solarwirtschaft gab im August 2018 bekannt, dass hierzulande rund 100.000 kleinere Stromspeicher aus Photovoltaik-Anlagen in Betrieb sind. Diese Zahl ergibt sich aus dem Gebrauch eher kleinerer Batterien in Privathäusern, aber auch größerer in mittelständischen Unternehmen.Aufgabe dieser Sonnenstrom-Akkus ist die Speicherung der selbst erzeugten Energie, um diese zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können. Im Gegensatz zum gelieferten Strom fallen für den eigenen Solarstrom weder Steuern noch Netzentgelte an. Besitzer von Photovoltaik-Anlagen sind also gut beraten, möglichst viel des eigenen Stroms selbst zu nutzen, also stetig die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen. Als Faustregel gilt, dass sich mit einer neuen Solaranlage Strom für 10 Cent pro Kilowattstunde erzeugen lässt, was wesentlich preisgünstiger als der konventionelle Netzstrom ist. In der Regel ist aber nur ein Viertel des selbst produzierten Stroms direkt nutzbar. Die Solaranlage erzeugt in den Mittagsstunden meist deutlich mehr Energie, als gerade benötigt wird. Um die Überschüsse aus den sonnenreichen Stunden auch abends und nachts nutzen zu können, bedarf es eines Batteriespeichers. Er hilft dabei, den Eigenverbrauch mindestens zu verdoppeln, sofern er langlebig ist und zum Strombedarf des jeweiligen Haushalts passt.

Tittling - Im März 2011 ereignete sich im japanischen Fukushima ein Reaktorunfall historischen Ausmaßes, bei dem große Mengen Radioaktivität freigesetzt wurden. Die in Deutschland unter dem Eindruck dieser Katastrophe wachsende Kritik an der Atomkraft ließ die Regierung Merkel eine energiepolitische Wende um 180 Grad vollziehen. Schon wenige Tage nach diesem Gau verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium und im Juni 2011 den Atomausstieg bis zum Jahr 2022. Am 30. Juni 2011 beschloss der Bundestag mit großer Mehrheit das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, das das Ende der Kernenergienutzung regelt. Unter dem Begriff der „Energiewende“ wird seither der Wechsel von fossilen Energieträgern sowie der Kernenergie zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind bezeichnet. Dieser Politikwechsel gab vielen „grünen“ Unternehmen Auftrieb, die mit innovativen Ideen Umweltschutz und Geschäftserfolg verbinden.