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München - Am letzten Sonntag kam es in den Münchner Stadtteilen Schwabing, Lehel und Ludwigsvorstadt gleich zu vier brutalen Angriffen auf Frauen. In allen Fällen hatten die Täter einen sogenannten Migrationshintergrund. Ob die Angreifer als Asylanten ins Land gekommen sind, ist bisher ungeklärt, da die Täter trotz genauer Personenbeschreibungen noch nicht gefasst wurden.

München - Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen kam es in der Münchner Leopoldstraße zu einer schweren Gewalttat gegen einen Taxifahrer, der mit lebensgefährlichen Verletzungen auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses gebracht werden musste. Nach Angaben der Polizei war zwischen dem 61-jährigen Fahrer und zwei Gästen während der Fahrt ein Streit eskaliert. Daraufhin stellte der Mann sein Taxi im Stadtteil Schwabing am Straßenrand ab. Die beiden Kunden – laut Polizei waren es Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund – stießen den Taxifahrer dann hin und her und streckten ihn mit einem brutalen Faustschlag zu Boden. Danach traten die Unbekannten so lange auf den Kopf des Fahrers ein, bis dieser das Bewusstsein verlor. Der 61-Jährige schwebt in Lebensgefahr, weshalb die Münchner Mordkommission die Ermittlungen übernommen hat. Ein Polizeisprecher sprach von einer „außerordentlich gewalttätigen Vorgehensweise“.