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München - Im Schuljahr 2014/2015 wurden an den neun staatlichen Schulberatungsstellen in Bayern etwa tausend Mobbing-Fälle registriert. Nach Einschätzung von Experten ist das aber nur die Spitze eines Eisberges. Wenn man die Zahlen der aktuellen PISA-Studie auf den Freistaat herunterrechnet, könnten es fast 20.000 Kinder mit Mobbing-Erfahrung sein.

München - Nach Angaben des bayerischen Bildungsministeriumsbereiten sich derzeit rund 5.900 Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschulen auf ihre Abschlussprüfungen vor. Mit Blick auf den Beginn der Prüfungen am 19. Juni sagte Bildungsminister Ludwig Spaenle, dass die Heranwachsenden während ihrer Schullaufbahn wichtige Einblicke in die Arbeitswelt gewonnen und zudem Schlüsselqualifikationen wie vernetztes Denken erworben hätten. Der CSU-Politiker betonte: „Die Wirtschaftsschule bereitet Schüler mit fundierter Allgemeinbildung und beruflicher Grundbildung auf die Berufswelt vor und ermöglicht kaufmännischen Nachwuchskräften einen guten Start.“

Nürnberg - Der 20-jährige afghanische Asylbewerber, den die Polizei am Mittwoch unter krawallartigen Protesten von Schülern und Linksautonomen aus einer Nürnberger Berufsschule holte, hat im Falle seiner Abschiebung mit einem Anschlag auf Deutsche gedroht. Polizeisprecher Michael Petzold bestätigte laut der Zeitung „Die Welt“, dass der Afghane nach seiner Festnahme sagte: „In einem Monat bin ich eh wieder hier und bringe Deutsche um.“

München - Knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler bayerischer Realschulen haben beim diesjährigen „Preliminary English Test“ (PET) beeindruckend abgeschnitten. Über 80 Prozent der Neuntklässler bestanden die Prüfung zum internationalen Cambridge Examen, 19 Prozent sogar mit Auszeichnung. Zehn Prozent der Prüfungsteilnehmer erreichten das höchste Niveau, das deutlich über den Bildungsstandards zum mittleren Bildungsabschluss liegt.

Bamberg - Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) insbesondere junge Leute davor gewarnt, das Ansteckungsrisiko mit AIDS zu unterschätzen. Bei einer Präventionsvorlesung für Schülerinnen und Schüler in Bamberg sagte sie: „Die Therapiemöglichkeiten bei AIDS haben sich zwar verbessert. Aber diese Immunschwächekrankheit ist immer noch unheilbar. Deshalb ist es wichtig, sich vor eine Infektion mit dem HI-Virus zu schützen.“

München - Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik lagen die Bildungsausgaben des Freistaates mit 10.100 Euro je Schüler und Studierendem im Jahr 2013 deutlich über dem Durchschnitt der OECD-Staaten mit 8.200 Euro. Die bayerischen Gesamtausgaben für Bildungseinrichtungen übertrafen auch klar den deutschlandweiten Durchschnitt von 9.100 Euro je Schüler und Studierendem.

München - Laut einer repräsentativen Umfrage des Münchner Umfrageinstituts RIM im Auftrag der SPD-Landtagsfraktion ist der Zuspruch für die verkürzte Gymnasialzeit von acht Jahren in Bayern weiter gesunken. Demnach befürworten nur noch sieben Prozent der Befragten das achtstufige Gymnasium (G8). 37 Prozent bevorzugen das neunstufige Gymnasium (G9), und 21 Prozent finden die Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9 am besten. Unter Befragten mit Abitur findet das G9-Modell mit 55 Prozent übrigens den meisten Anklang.

München - Im Rahmen eines Pilotversuchs der Staatsregierung können sich Schüler an 47 bayerischen Gymnasien für eine um ein Jahr verlängerte Mittelstufe entscheiden. Mit dem Projekt „Mittelstufe Plus“ haben sie de facto die Wahlmöglichkeit zwischen einer acht- und neunjährigen Gymnasialzeit. Bisher haben sich zwei Drittel der Schüler bzw. Eltern für die längere Schulzeit entschieden.