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Donnerstag, 14 Juli 2016 23:58

Nato-Russland-Rat

in Politik

München - Nach einer zweijährigen Pause fand erstmals am 20. April 2016 ein symbolträchtiges Treffen des Nato-Russland-Rat statt.

München – Am 21. Juli 2016 lädt die Campus München Stiftung für Internationale Politik und Wirtschaftsfragen zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Wohin driftet Russland nach den Parlamentswahlen?“ mit dem Vorsitzenden der wirtschaftsliberalen russischen Partei des Wachstums, Boris Y. Titov, sowie dem früheren Bundesverkehrsminister und heutigen stellvertretenden Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, Dr. Peter Ramsauer (CSU), ein.

Sankt Petersburg/München - Der CSU-Politiker Oliver Jörg hat im Rahmen einer viertägigen Informationsreise nach Sankt Petersburg die Intensivierung des kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs zwischen Russland und Bayern gefordert. „Bei allen Gesprächspartnern haben wir ein enormes Interesse der russischen Seite an der bayerischen Kultur- und Wissenschaftspolitik und an einer Vertiefung der beiderseitigen Beziehungen festgestellt“, erklärte der Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft und Kunst der CSU-Landtagsfraktion.

Mittwoch, 22 Juni 2016 15:28

Was ist los mit dieser SPD?

in Politik

München - Während der Bayerische SPD Landtagsfraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher als roter Radler durch die Gegend düst, um die Umfragewerte der SPD zu verbessern, kritisiert Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) den NATO-Einsatz Anakonda in Osteuropa und SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Entkernung der CDU vor. „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen“ so Frank-Walter Steinmeier. Wird die SPD aufgrund ihrer schlechten auf unter 20 % sinkenden Umfragewerte nervös?

Berlin – Gut eine Woche vor dem Programmparteitag in Stuttgart ist es in der AfD zu einer Debatte über die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO gekommen. Der vom Bundesvorstand als Leitantrag eingebrachte Entwurf für ein Grundsatzprogramm sieht keinen Austritt aus dem westlichen Militärbündnis vor. Dort heißt es: „Die Mitgliedschaft in der Nato entspricht den außen‐ und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands, soweit sich die Nato auf ihre Aufgabe als Verteidigungsbündnis beschränkt.“

Stuttgart – Der Historiker Götz Aly hat die Befreiung der Stadt Palmyra durch die syrische Armee begrüßt. Dort habe nicht eine Terrorgruppe die andere vertrieben, wie manche Medien behauptet hätten. In einem Gastkommentar für die „Stuttgarter Zeitung“ erklärte Aly: „Ich finde, Soldaten der syrischen Regierung befreiten Palmyra mit russischer Hilfe, und freue mich darüber.“ Nun sei es notwendig, „dass die politisch Verantwortlichen in Washington, London und Paris aus den Fehlern der vergangenen 13 Jahre lernen: Die Zerstörung der gewiss schlechten staatlichen Ordnungen im Irak, in Libyen und zum erheblichen Teil in Syrien kostete Hunderttausende Menschen das Leben, Millionen das Lebensglück und endete in infernalischem Chaos“, stellte der Historiker fest.

Berlin - Ich wurde in einem berühmten und fantastischen Ort in Zentralrußland geboren – der kleinen Stadt Palech. In erster Linie war Palech für mich immer das Bild der Harmonie zwischen der lyrischen und so schönen zentralrussischen Natur und der wundervollen Märchenkunst der Lackminiaturen. In meinen Gedanken und Erinnerungen (nun lebe ich in St. Petersburg) ist es ein so kleiner und intimer, poetischer Ort, doch wie großartig ist es! Wenn ich des Leidens der Großstadt überdrüssig bin und Harmonie und Inspiration suche, gehe ich immer in mein stilles heimatliches Palech – diese Oase der russischen Natur und Kultur.

München - Es gibt nur wenige Politiker, die in ihren Reden Philosophen zitieren oder sich auf Philosophen berufen. Einer von diesen Politikern ist neuerdings Wladimir Putin. Vielleicht liegt es auch daran, dass heute noch Denkmäler in Kaliningrad/Königsberg an den großen Philosophen Immanuel Kant erinnern und Putin mit Kant als Symbolfigur der Universität „Albertina“ einverstanden war.

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