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München - Das Recht auf freie Religionsausübung ist, was die christliche Hemisphäre anbetrifft, nicht nur Ausdruck für gelebte Freiheit und Demokratie, sie ist auch Grund- und Menschenrecht. So weit so gut. Doch die Sache hat einen Haken. Die Religionsfreiheit findet ihre Grenzen in den konkurrierenden Menschenrechten. Diese Grenzziehung gegenüber der freien Religionsausübung hat noch eine weitere Dimension. Westliche Demokratien fußen als weitgehend säkularisierte Gemeinwesen auf der jahrhundertealten Trennung von Staat, Kirche und Herrschaft. Genau jene Form der Trennung gibt es in arabischen Kulturkreisen nicht.

München - Das Institut für Soziologie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hat eine neue Studie zu „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Bayern“ vorgestellt. Demnach zeigen 35 Prozent der 1.731 Befragten eine „mittlere“ ablehnende Haltung gegenüber Muslimen und 21 Prozent sogar eine „starke“ Ablehnung. 34 Prozent hätten noch eine „schwache gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ in Bezug auf Muslime und die restlichen Befragten haben laut Studie gar keine Vorbehalte gegenüber Anhängern dieser Religion.