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Rosenheim - Nachdem es zum Austausch von „Nettigkeiten“ der „Aktivistin“ Enissa Amani gegen den bayerischen Landtagsabgeordneten Andreas Winhart kam, ermitteln nun die Behörden in der Angelegenheit. Wie dem Twitter-Account von Frau Enissa Amani zu entnehmen ist, wurde Frau Amani wegen den Beleidigungen gegen den AfD-Landtagabgeordneten Andreas Winhart nun vom Polizeipräsidium Köln zur Vernehmung vorgeladen. Die Vernehmung soll am Mittwoch, 10. Juni 2020 um 9:00 Uhr stattfinden.

Oberkotzau - Die Grund- und Mittelschule in Oberkotzau bekommt nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ mit Gerd Kögler ein AfD-Mitglied als neuen Rektor. So weit, so unspektakulär. Pikant ist die Berufung des AfD-Funktionärs durch die oberfränkische Bezirksregierung nur deshalb, weil es sich um eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ handelt.

München - Das Institut für Soziologie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hat eine neue Studie zu „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Bayern“ vorgestellt. Demnach zeigen 35 Prozent der 1.731 Befragten eine „mittlere“ ablehnende Haltung gegenüber Muslimen und 21 Prozent sogar eine „starke“ Ablehnung. 34 Prozent hätten noch eine „schwache gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ in Bezug auf Muslime und die restlichen Befragten haben laut Studie gar keine Vorbehalte gegenüber Anhängern dieser Religion.

Leipzig – Der Journalist und Chefredakteur des Polit-Magazins „Compact“, Jürgen Elsässer, hat in einer auf der Internetseite seiner Zeitschrift (www.compact-online.de) veröffentlichten Erklärung an die Führungsriege der Alternative für Deutschland (AfD) appelliert, die Einheit der Partei zu wahren. Elsässer, der zu den publizistischen Unterstützern der AfD gezählt wird, rief die Verantwortlichen dazu auf, ihre Differenzen intern zu klären, „nicht unter Druck des politischen Gegners, nicht unter Druck von außen“.

Dresden – Ob Anne Will ahnt, welche Bestürzung beim Zuschauer entstehen mag, wenn sie ihren Gast Alexander Gauland (75), einen gestandenen Journalisten und Politiker, wie einen Angeklagten bei Gericht vor laufenden Fernsehkameras ins Kreuzverhör nimmt? Der jedenfalls sah gestern keineswegs gut aus, was nicht allein der linkslastigen Besetzung der Talkrunde geschuldet war.

München - Die Sprachzensur hat ein neues Opfer gefunden, das sich für seine Wortwahl auch umgehend entschuldigt hat: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Am 31. August sprach Frank Plasberg in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ mit seinen Gästen über die Auswirkungen des Zustroms von mindestens 800.000 weiteren Asylanten nach Deutschland bis Jahresende.