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Dresden - Der Aufsichtsratsvorsitzende der Privaten Banken Makler AG (PBM), Karl-Heinz Förster, hat überraschend mitgeteilt, dass die bisherigen Vorstandsmitglieder Carsten Volkening und Markus Voigt als Vorstände abberufen worden sind. Förster bedankte sich bei beiden für die geleistete Arbeit und betonte, dass sowohl Volkening als auch Voigt der PBM und ihrer Marke Bankstore24 weiterhin mit vertrieblichem Know-how zur Verfügung stehen. Die Abberufung sei nicht „im Bösen“ erfolgt, sondern vielmehr aus unternehmensstrategischen Gründen.

Dresden - Der in Dresden ansässige Finanzdienstleister Private Banken Makler AG (PBM) hat seine Ankündigung wahr gemacht, das Filialnetz und damit die kundenfreundliche Vor-Ort-Beratung auszubauen. So wurde am 15. Januar 2016 in Bergneustadt rund 50 Kilometer östlich von Köln ein Bankstore eröffnet. Weitere Bankstores sollen deutschlandweit folgen. Mitte des Jahres wird beispielsweise in Nürnberg eine weitere Filiale eröffnet.

Dresden - Um die „Riester-Rente“ – benannt nach Walter Riester, dem früheren SPD-Bundesarbeitsminister im Kabinett Gerhard Schröder – ist es ziemlich ruhig geworden. Das hängt damit zusammen, dass diese durch staatliche Zulagen geförderte, aber privat finanzierte Rente einige Erwartungen nicht erfüllt hat. Gedacht war dieses rentenpolitische Instrument einmal als Mittel gegen die massenhaft  drohende Altersarmut von Kleinverdienern. Mittlerweile hat sich aber gezeigt, dass eher die finanziell Abgesicherten von diesem staatlichen Rentenzuschussmodell profitieren.

Dresden - Für manche fast unbemerkt hat ein Strukturwandel in der Bankenwelt begonnen, der innovativen Anbietern von Bankdienstleistungen gute Chancen zur Marktetablierung bietet. Dabei sind es die bekannten Geschäftsbanken selbst, die ungewollt das Feld für ihre Konkurrenten bereitet haben. In der Vergangenheit waren sie die natürlichen Ansprechpartner für alle, die bei einer Hausbank vom Girokonto über die Verwaltung ihres kleinen Aktiendepots bis zu einer Baufinanzierung alles vor Ort geboten bekommen wollten.

Dresden - Die klassische Geschäftsbank vor Ort war in der Vergangenheit immer der natürliche Ansprechpartner, wenn es um Finanzdienstleistungen und -produkte aller Art ging. Fast jeder Sparbuchbesitzer hatte selbst in kleinen Gemeinden seine Hausbank, deren Mitarbeitern er vertraute. Das hat sich mittlerweile wegen hausgemachter Probleme des Bankensektors geändert. Aber auch die Konkurrenzsituation ist eine andere geworden: Immer mehr konzernunabhängige Vermittlungsunternehmen bieten ihren Kunden maßgeschneiderte Bank- und Finanzdienstleistungen an und mischen den Finanzmarkt mit innovativen Geschäftsmodellen auf.

Dresden - Bankdienstleistungen und Finanzprodukte werden nicht nur für Kunden immer komplexer. Auch die Mitarbeiter von Finanzdienstleistern stehen vor der ständigen Herausforderung, neuentwickelte Finanzprodukte kompetent erklären und bewerten zu müssen. Vor allem müssen sie seriöse von unseriösen Angeboten unterscheiden und auf die persönlichen Kundenbedürfnisse zugeschnittene Produkte anbieten können. Nicht wenige Finanzdienstleister setzen aus Kostengründen auf die „Selbstschulung“ ihrer Mitarbeiter mit der Folge, dass die Verkäufer oft nur jene Finanzprodukte anbieten, mit denen sie gerade zufällig vertraut sind. Nicht selten werden Schmalspur-Sortimente angeboten, die dem Kunden viele reizvolle Bankdienstleistungen und Finanzprodukte vorenthalten.

Nürnberg - Das Feld für Bankdienstleistungen und Finanzprodukte wird immer unübersichtlicher. Deshalb versuchen die klassischen Geschäftsbanken mit Vertrauenswürdigkeit und Kundenvertrauen zu punkten. Viele Bankkunden glauben gewohnheitsmäßig, dass sie von ihrer Hausbank gut und objektiv beraten werden, wenn es um interessante Anlagemöglichkeiten geht. Finanzexperten weisen aber darauf hin, dass die klassischen Geschäftsbanken ein Versprechen immer seltener einhalten, nämlich das einer wirklich unabhängigen Auswahl unterschiedlicher Finanzprodukte. Oft werden dem Kunden wenig innovative Standardprodukte der Bank oder banknaher Anbieter angeboten. Eine wirklich maßgeschneiderte und unabhängige Auswahl von Bank- und Finanzdienstleistungen ist das nicht.

Dresden – Die PBM - Private Banken Makler AG hängt ihre Wohltätigkeitsaktivitäten nicht an die große Glocke, sondern wirkt im Stillen. Für Unternehmenschef Dr. Matthias Fischer ist es entscheidend, dass etwas getan wird, und nicht, dass damit großartig geworben wird. „Soziales Engagement ist wichtig“, so der 39-jährige Ökonom und Vorstand des in Dresden ansässigen Unternehmens, der mit der hauseigenen Marke Bankstore24 nicht nur im Internet (www.bankstore24.de), sondern auch mit Ladengeschäften in Süddeutschland aktiv ist.

Dresden - Es ist das übliche Klischee, das über die Macher in der Wirtschafts- und Finanzwelt existiert: Sie schauen nicht nach links und rechts, haben einen Tunnelblick und interessieren sich nicht für ihre Mitmenschen, sondern nur für Börsenkurse, Bilanzen und Profit. Dabei gibt es viele Unternehmen, die soziale Projekte aktiv unterstützen – und das ohne großen Wirbel darum zu machen. Schließlich heißt es sonst oft: Die machen das ja nur, um ihr Image aufzupolieren.