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München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat in München eine positive Bilanz von Programmen zur „Deradikalisierung“ von Salafisten im Freistaat gezogen. Laut dem CSU-Politiker bewegen sich bayernweit rund 650 Personen in der salafistischen Szene, von denen 20 Prozent gewaltorientiert sind. „Bei fast jedem islamistischen Terroranschlag der vergangenen Jahre in Europa gab es einen Bezug der Attentäter zur salafistischen Szene“, machte der Minister deutlich. „Besonders die zunehmende Radikalisierung junger Menschen bereitet uns große Sorgen.“

München – Nur etwas weniger als die rund drei Millionen Besucher des letzten Jahres zählte Münchens zweiter Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) zur Halbzeit des Oktoberfests am vergangenen Sonntag. Damit fiel das Minus geringer aus, als man es noch nach dem verregneten ersten Wiesen-Wochenende befürchtet hatte.

Ochsenfurt - Sein Anschlag bildete den Auftakt für mehrere Bluttaten von Flüchtlingen, die Deutschland erschüttert und die politische Debatte befeuert haben: Ein offiziell 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Fahrgäste mit einer Axt und einem Messer. Er verletzte dabei fünf Menschen zum Teil lebensgefährlich, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Leipzig – In vielen deutschen Medien wird immer noch das Gerücht verbreitet, bei dem grauenhaften Macheten-Mord von Reutlingen habe es sich um eine Beziehungstat gehandelt. Der Täter, ein bereits polizeibekannter 21-jähriger syrischer Asylbewerber, sei mit seiner Lebensgefährtin, einer 45 Jahre alte Polin, am Sonntagnachmittag an deren Arbeitsplatz, einem Döner-Imbiss, in Streit geraten und habe sie dann mit einem Dönermesser, nicht mit einer Machete, niedergemetzelt.

Nürnberg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will noch mehr Polizistinnen und Polizisten ausländischer Herkunft für den bayerischen Polizeidienst gewinnen. Das erklärte er jetzt in einer Pressekonferenz in Nürnberg, wo er drei Polizeibeamte mit deutscher Staatsangehörigkeit und ausländischen Wurzeln sowie zwei Beamte mit ausländischer Staatsangehörigkeit vorstellte.

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