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München/Köln - Erst mit mehrtägiger Verspätung reagierten Politik und Medien auf die Zusammenrottung von etwa tausend jungen Männern, die in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof reihenweise Frauen sexuell belästigt, genötigt, bedroht, beleidigt und ausgeraubt haben. Nach Polizeiangaben stammen die Männer „dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“; das hätten übereinstimmend alle Zeugen ausgesagt. Bis Dienstag lagen 90 Strafanzeigen von Frauen vor, die Opfer der Übergriffe geworden sind. Massive Kritik muss sich auch die Kölner Polizei gefallen lassen, die zunächst von einer ruhigen Silvesternacht in der Innenstadt berichtete und die Vorgänge dann herunterspielte.

Berlin - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Hoffmann verteidigt seine Forderung, Asylbewerber ohne abgeschlossenes Asylverfahren von der Lebensmittelausgabe der Tafeln auszunehmen. An die Adresse von SPD und Grünen gerichtet, schreibt er auf seiner Netzseite: „Ich bin verwundert, dass sich viele Kritiker nur in persönlichen Angriffen und moralischen Vorhaltungen erschöpfen. Debatten im Flüchtlingsbereich müssen den Anspruch erheben können, dass derjenige, der etwas Kritisches sagt, nicht gleich in die rechte Ecke gestellt bzw. auf ‚Pegida‘-Niveau degradiert wird.“

München - Wie erst jetzt bekannt wurde, stach am Sonntagabend im Münchner Stadtteil Sendling ein 21-jähriger Afghane seine Frau auf offener Straße nieder. Dem Polizeibericht zufolge ereignete sich die Gewalttat gegen 21.30 Uhr in der Nähe der U-Bahnstation Brudermühlstraße. Als die 17-jährige Muslima mit ihrer acht Monate alten Tochter dort zufällig ihren Mann erblickte, versuchte sie davonzulaufen. Der junge Afghane holte sie aber ein und stach mit einem „messerähnlichen Gegenstand“ mehrfach auf sie ein, wie die Polizei mitteilte. Erst als Passanten eingriffen, ließ er von der jungen Frau ab, mit der er nach muslimischem Recht verheiratet war, und floh selbst. Bereits im Alter von 15 Jahren war sie nach islamischem Recht seine Frau geworden.

München - Nach den grausamen Terroranschlägen in Paris, die bislang 132 Menschenleben kosteten und 352 Menschen zum Teil schwer verletzten, wird das Durchwinken Hunderttausender illegaler Zuwanderer an der deutschen Grenze zunehmend als Gefährdung der inneren Sicherheit begriffen. Obwohl die übergroße Mehrheit der bis Jahresende erwarteten 1,5 Millionen „Flüchtlinge“ aus jungen Muslimen im wehrfähigen Alter besteht, warnten bisher nur NPD, AfD, PEGIDA und zuwanderungskritische Publizisten vor der Einreise womöglich Tausender kampfbereiter Anhänger des „Islamischen Staates“ nach Europa. Die Bundestagsparteien einschließlich der CSU vermieden es bis dato konsequent, den Massenzustrom von unregistrierten Asylbewerbern als Problem der inneren Sicherheit zu diskutieren. Das hätte schließlich den unerwünschten Stimmungswandel in der Bevölkerung beschleunigt und eine Abkehr von der Politik der offenen Grenzen nötig gemacht. Nach der Pariser Anschlagsserie, zu der sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ bekannt hat, ist aber nichts mehr wie vorher.

Augsburg - Vor wenigen Tagen präsentierte die „Augsburger Allgemeine“ das, was die einen „Enthüllungsjournalismus“ und die anderen „Hinrichtungsjournalismus“ nennen. Das Lokalblatt teilte mit, dass hinter der satirischen Kunstfigur „Dr. Alfons Proebstl“ der ehemalige TV-Moderator Percy Hoven (50) steckt. Hoven wurde im Jahr 2000 als Moderator der ersten deutschen „Big Brother“-Staffel bekannt und lebt mit seiner Familie im Landkreis Augsburg. Seine Fernsehkarriere startete der Sohn des bekannten Schauspielers und Filmproduzenten Adrian Hoven beim Bayerischen Rundfunk. Später arbeitete er als Redakteur und Moderator für ProSieben und RTL.

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