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Moskau/Wien – Eine Delegation der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) unter Führung von Parteichef Heinz-Christian Strache hat während eines Besuchs in Moskau einen Kooperationsvertrag mit der Kreml-Partei „Einiges Russland“ geschlossen, der sich über die nächsten fünf Jahre erstreckt. Der Vertrag, der von Strache und dem stellvertretenden Sekretär des Generalrates von „Einiges Russland“, Sergej Schelesnjak, unterzeichnet wurde, umfasst insgesamt zehn Punkte.

Wien – Die ebenso spannende wie pannenreiche Bundespräsidentenwahl in Österreich ist entschieden: Der Grüne Alexander Van der Bellen konnte sich bei der Wiederholung der Stichwahl am vergangenen Sonntag mit 51,7 Prozent (Ergebnis ohne Briefwähler) gegen seinen Kontrahenten Norbert Hofer von der FPÖ durchsetzen. Für FPÖ-Parteichef Heinz-Christian Strache ist dies zweifelsohne eine bittere Niederlage, aber kein Weltuntergang. Schließlich erreichte Hofer das beste Ergebnis für die Freiheitlichen aller Zeiten. „Die Zeit war noch nicht reif dafür, aber vielleicht ist sie es das bei der nächsten Bundespräsidentenwahl“, so Strache am Wahlabend. Der Unterlegene kündigte bereits an, zur nächsten Präsidentenwahl wieder antreten zu wollen.

Wien – Trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen an den Gerichten ist es in Österreich im Jahr 2015 zu sechs tätlichen Übergriffen und 60 Drohungen gegenüber Richtern, Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern der Justizbehörden gekommen. Dies geht aus der Antwort des Wiener Justizministeriums auf eine Anfrage des Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl (FPÖ) hervor.

Wien - Schon Ende Oktober hatte der FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache in seiner „Rede zur Lage der Nation aus freiheitlicher Sicht“ die „unverantwortliche, kriminelle Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin“ kritisiert, die für ihn „nicht nur die mächtigste, sondern auch die gefährlichste Frau Europas“ ist.

Wien/Bozen – Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, hat sich erfreut darüber gezeigt, dass den Parlamentariern des österreichischen Nationalrats am vergangenen Mittwoch bei einer Anhörung zu den Folgen der geplanten italienischen Verfassungsreform für Südtirol vermittelt werden konnte, dass nur ein klares Nein vor einer Beschneidung der Autonomie schütze.

Wien/Budapest – Der FPÖ-Kandidat zur Bundespräsidentenwahl in Österreich, Norbert Hofer, hat in einem Interview mit der ungarischen Online-Zeitung „Visegrád Post“ für einen Beitritt seines Landes zur Visegrád-Gruppe ausgesprochen. „Ich glaube, es wäre von Vorteil für unser Land, der Visegrád-Gruppe beizutreten. Sowohl geografisch wie auch historisch würde Österreich gut mit der Visegrád-Gruppe zusammenarbeiten können. Diesbezüglich habe ich auch bei meinem Besuch beim tschechischen Präsident Milos Zeman äußerst konstruktive Gespräche geführt“, so Hofer.

Wien – S.M. Kaiser Franz Joseph I. (18. August 1830 - 21. November 1916) wusste, dass seine Person die Klammer ist, die das Reich, die Monarchie, den Vielvölkerstaat zusammenhält. In seinem Inneren wusste er auch mit ziemlicher Sicherheit, dass seine Monarchie nach ihm zusammenbrechen wird. Niemand auf der Welt kannte das Staatsgebilde Österreich, später Österreich-Ungarn, besser als Kaiser Franz Joseph I. Genau 68 Jahre regierte er dieses überaus komplizierte Staatenkonglomerat und kannte alle seine Tücken.

Tokio - Dr. Stephan Welk, Sonderbeauftragter der Regierung von São Tomé e Príncipe reiste dieser Tage auch nach Japan, um Investoren für den westafrikanischen Inselstaat zu begeistern. São Tomé e Príncipe gilt als friedliches Paradies im südlichen Atlantik. Läuft in den nächsten Jahren alles nach Plan, könnte sich das Land zu einem alternativen Winterurlaubsziel für Europäer zu den Kanaren, Tunesien und dem von Krisen geschüttelten Ägypten entwickeln. Das Land ist von portugiesischer Kultur geprägt. "Das sind Gute Voraussetzungen für Urlauber aus Deutschland und Österreich", glaubt Stephan Welk.

Wien - Die Präsidentschaftswahlen 2016 in der Republik Österreich nehmen immer bizarrere Formen an. War schon das Duell zwischen Norbert Hofer (FPÖ) und Alexander Van der Bellen (Grüne) skurril, denn weder ein Kandidat von ÖVP oder SPÖ, den beiden ewigen Regierungsparteien in Österreich, kam in die Stichwahl, ließ sicher die Aufhebung des angeblichen extrem knappen Wahlsieges des "linken" Kandidaten Van der Bellen gegen den "rechten" Hofer europaweit aufhorchen. Das Verfassungsgericht hatte Manipulationen und Schlampereien bei der Stichwahlauszählung entdeckt, die wahlentscheidend gewesen sein könnten.

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