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Selb - Ende August sorgte in der oberfränkischen Stadt Selb ein Ladenbesitzer für Aufsehen, weil er ein Verbotsschild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt hatte. Die Botschaft des Schildes, das neben dem Schriftzug einen Hund abbildet, war unmissverständlich: Hunde und Asylbewerber sind in diesem Geschäft unerwünscht.

München - In Bayern ist die Zahl der lebend Geborenen im Jahr 2015 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf rund 118.200 angestiegen, davon sind  57.717 Mädchen und 60.511 Jungen. Damit hat die Geburtenzahl in Bayern den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 erreicht, wie das Bayerische Landesamt für Statistik nun mitteilte.

Selb - In der oberfränkischen Stadt Selb hat ein Ladenbesitzer ein Hundeverbotsschild mit der Aufschrift „Asylanten müssen draußen bleiben“ in sein Schaufenster gestellt und damit die Ermittlungsbehörden auf den Plan gerufen. Die Botschaft des Schildes, das neben dem Schriftzug einen Hund abbildet, lautet: Hunde und Asylbewerber sind in diesem Geschäft unerwünscht.

Nürnberg - Vor 700 Jahren wurde der römisch-deutsche Kaiser und böhmische König Karl IV. (1316-1378) geboren. In seine aufgewühlte Herrscherzeit fällt die Gründung der ersten deutschen Universität in Prag (1348) und die Verabschiedung des wichtigsten Reichsgesetzes des Heiligen Römischen Reiches. In der „Goldenen Bulle“ von 1356 wurden die Modalitäten der Königswahl und die Rechtsstellung der deutschen Kurfürsten festgeschrieben.

Berlin/Goldkronach - Berufspolitikern hängt heute der zweifelhafte Ruf an, mehr von der Politik als für die Politik zu leben. Personen, die ohne jede außerpolitische Berufserfahrung sofort Landtags- oder Bundestagsabgeordnete geworden sind, wird nicht selten mit verächtlichem Unterton der Dreiklang „Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal“ entgegengehalten.

München - Wie eine telefonische Umfrage im Auftrag der Grünen-Bundestagsabgeordneten Doris Wagner aus München ergab, müssen gesetzlich Krankenversicherte in Bayern durchschnittlich 23 Tage länger auf einen Termin beim Facharzt warten als Privatpatienten. Während privat Versicherte meist bereits nach sieben Tagen einen Termin bekommen, sind es bei gesetzlich Versicherten in der Regel 30 Tage Wartezeit.

Wallenfels - Nach dem Fund von acht Babyleichen im oberfränkischen Wallenfels liegen erste belastbare Ergebnisse der Rechtsmediziner vor. Demnach wären sechs der acht toten Babys nach der Geburt lebensfähig gewesen; zwei der Neugeborenen hätten vermutlich keine Überlebenschance gehabt. Laut dem Polizeipräsidium Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Coburg hat die Obduktion der sterblichen Überreste zweifelsfrei den Nachweis erbracht, dass in der 2.800-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Kronach insgesamt acht Säuglinge ein und derselben Mutter starben. Aufgrund des Verwesungsgrades der Leichen können die Geburten-Zeitpunkte nicht mehr festgestellt werden; auch zu den genauen Todesursachen liegen noch keine Ergebnisse vor.

Nürnberg - Die Innenminister Bayerns und Tschechiens, Joachim Herrmann (CSU) und Milan Chovanec, haben in Nürnberg eine Absichtserklärung zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität unterzeichnet. Vorrangig geht es um eine bessere Behörden-Zusammenarbeit gegen den Schmuggel und Verkauf der synthetischen Droge Crystal, aber auch um Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle in der Grenzregion. Die tschechische Seite will verstärkt gegen die Drogenlabore auf ihrem Staatsgebiet vorgehen und Händlerringe und Schmugglerrouten aufdecken. Der Informationsaustausch zwischen deutschen und tschechischen Behörden soll beschleunigt und der Sprachunterricht für Polizisten beider Seiten verbessert werden.

Frankenblick/Seltendorf - Eine pro-fränkische Initiative in Südthüringen wirbelt momentan die Politik an der thüringisch-fränkischen Landesgrenze auf. Genau diese Grenzziehung zwischen den Freistaaten Bayern und Thüringen wird von der Bürgerinitiative „Henneberg-Itzgrund-Franken e.V.“ mit Sitz in der Gemeinde Frankenblick im Landkreis Sonneberg entschieden abgelehnt. Die Franken aus Südthüringen wollen ihren Landstrich an den Freistaat Bayern angliedern und setzen mit dieser Forderung auch die rot-rot-grüne Landesregierung in Erfurt unter Druck.

Mittwoch, 09 September 2015 04:12

Höchster Geburtenstand in Bayern seit 2001

in Politik

Fürth - In Bayern erblicken wieder mehr Kinder das Licht der Welt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Fürth hat die Zahl der Geburten im Jahr 2014 mit 113.935 den höchsten Stand seit 2001 erreicht. Das seien 4,0 Prozent mehr als im Jahr davor. 55.240 Neugeborene waren Mädchen und 58.695 Jungen.

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