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Augsburg - Kürzel auf Autokennzeichen können schnell zum Politikum werden. Die Zulassungsstellen sind schon mehrfach angewiesen worden, als politisch problematisch geltende Buchstabenkombinationen nicht mehr zu vergeben. Gesetzlich verboten sind in Deutschland bislang Autokennzeichen-Kürzel wie „HJ“, „SS“, „SA“ oder „KZ“, die einen Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus herstellen können.

Nürnberg/München - Nach Informationen des Bundeskriminalamtes (BKA) begehen russische Pflegedienste systematischen Abrechnungsbetrug zulasten deutscher Kranken- und Pflegekassen und streichen damit Milliardenbeträge ein. Den Kassen und damit den Beitragszahlern entsteht durch diese Form organisierter Kriminalität ein jährlicher Schaden von mindestens einer Milliarde Euro. Ein Sprecher des BKA erklärte: „Das Phänomen des Abrechnungsbetrugs mit Pflegediensten von Staatsangehörigen aus der ehemaligen Sowjetunion ist dem BKA bekannt. Wir beobachten es gemeinsam mit den Bundesländern sehr sorgfältig.

Nürnberg - Bayern hat sich zu einem der wichtigsten Operationsgebiete für Händler von Crystal Meth in Mitteleuropa entwickelt. Professionell agierende Banden beliefern mittlerweile von Bayern aus ganz Deutschland und andere EU-Staaten mit der Todesdroge. Innerhalb des Freistaates ist wiederum Nürnberg zu einem Zentrum des Drogenhandels geworden. Das haben Journalisten des Bayerischen Rundfunks für das Politikmagazin „Kontrovers“ recherchiert.

Nürnberg - „Nur wer weiß, wo er herkommt, weiß, wer er ist.“ Mit dieser herkunftsbewussten Aussage wirbt die Tucher Bräu GmbH & Co. KG im Internet für ihre fast 350 Jahre alte Nürnberger Bierkultur. Wer aus seiner nationalen Herkunft jedoch politische Forderungen ableitet, scheint bei dem fränkischen Bierbrauer nicht wohlgelitten zu sein. Tucher Bräu-Geschäftsführer Fred Höfler will sein Bier fortan nicht mehr an „rechtsextreme Gäste“ ausschenken und für diese Boykott-Aktion mehr als 600 Pächter gewinnen.

München - Der Meinungsbildungsprozess innerhalb der CSU über den Bau einer dritten Start- und Landebahn des Münchner Flughafens ist immer noch nicht abgeschlossen. Auch wie sich Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) positionieren wird, ist weiterhin offen. Laut Finanzminister Markus Söder, der den Ausbau des Flughafens befürwortet, wird es eine endgültige Entscheidung der Staatsregierung erst im März geben.

München - „Tickets für alle!“ nennt sich eine Kampagne für kostenfreie Schulwege in Bayern. Initiiert worden ist sie von den Stadtschülervertretungen (SSV) in München, Nürnberg und Augsburg. Der 19-jährige Johannes Hör vom Vorstand der SSV Augsburg hat die Online-Petition ins Leben gerufen. Zur Resonanz sagt er: „Wir haben ein enorm hohes Feedback von den Schülern.“

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