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Nürnberg - Kein gesellschaftliches Thema treibt die Deutschen mehr um als die Massenzuwanderung und die daraus folgenden Integrationsprobleme. Nach einer repräsentativen Umfrage des GfK Vereins in Nürnberg bereitet der unkontrollierte Flüchtlingszustrom 83 Prozent der Deutschen Kopfzerbrechen. Im Jahr 2015 benannten nur 35 Prozent der Befragten die Zuwanderung als größtes Gesellschaftsproblem.

Ansbach - Wieder ist es in Bayern zu einer schweren Gewalttat durch einen Asylbewerber gekommen. Nach der Axt-Attacke eines jungen Asylanten aus Afghanistan auf Bahnreisende in der Nähe von Würzburg, bei der fünf Personen teils lebensgefährlich verletzt wurden, hat sich am Sonntagabend im fränkischen Ansbach ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien in die Luft gesprengt und dabei 12 Menschen verletzt.

München - Auch über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden bei Bauarbeiten immer noch Bombenblindgänger und Granaten entdeckt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) informierte deshalb über den Stand der Kampfmittelbeseitigung: „Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entsorgt und beseitigt auf Kosten des Freistaates Bayern die Kampfmittel, etwa 64 Tonnen im Jahr 2015. Darunter waren auch 139 alliierte Spreng- und Splitterbomben, bei denen regelmäßig die Zünder vor Ort entfernt werden mussten.“

Lauf an der Pegnitz - Im beeindruckenden Wenzelschloss in der mittelfränkischen Stadt Lauf an der Pegnitz ist am Freitag die Ausstellung „Burgen und Bauten Kaiser Karl IV.“ eröffnet worden. Sie widmet sich den Bauten des römisch-deutschen Kaisers und böhmischen Königs und ist Teil der bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 aus Anlass des 700. Geburtstages von Karl IV. Die Ausstellung, die im Wappensaal und der angrenzenden Herrenstube gezeigt wird, dauert bis zum 5. März 2017.

Nürnberg - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will noch mehr Polizistinnen und Polizisten ausländischer Herkunft für den bayerischen Polizeidienst gewinnen. Das erklärte er jetzt in einer Pressekonferenz in Nürnberg, wo er drei Polizeibeamte mit deutscher Staatsangehörigkeit und ausländischen Wurzeln sowie zwei Beamte mit ausländischer Staatsangehörigkeit vorstellte.

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