bayern-depesche.de

Frankfurt am Main - Nach Angaben der Deutschen Bundesbank sind die Zinserträge für Spareinlagen in Deutschland in den Jahren 2009 bis 2015 von 13,8 Milliarden Euro auf 4,4 Milliarden Euro gesunken. Hinzu kommen noch die immensen Wertverluste von Lebensversicherungen, Bausparverträgen und anderen zinsbasierten Kapitalanlagen.

Berlin - Um den hochverschuldeten Krisenländern der EU ohne nennenswerte Reformschritte weiterhin eine problemlose Kreditaufnahme zu ermöglichen, betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) eine historisch beispiellose Nullzinspolitik. Was die Südeuropäer freut, kostet die deutschen Sparer Geld in Milliardenhöhe. Weil die Inflationsrate die nunmehr zinsertragsfreien Sparguthaben entwertet, werden die Deutschen durch die Nullzinsstrategie von EZB-Präsident Mario Draghi schleichend enteignet.

Marktredwitz - Neue Investmentangebote werden immer beliebter, je länger die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Führung von Mario Draghi anhält. Sie führt geradewegs zur Entwertung von Sparguthaben und damit zur Enteignung insbesondere der deutschen Sparer. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte ihre Euro-Rettungspolitik damals für „alternativlos“. Für Anleger gibt es heute hingegen viele Alternativen zur schleichenden Vermögensvernichtung durch die EZB.

Berlin - Jahrelang hat die Bundesregierung zu den milliardenschweren Anleihekäufen und der Niedrigzinspolitik des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, geschwiegen, um die umstrittene „Euro-Rettung“ nicht zu gefährden. Mit den von ihm verordneten Mini-Zinsen hat der Italiener die hochverschuldeten Südländer der EU in die Lage versetzt, weitere Staatskredite zum Nulltarif aufzunehmen und sich weiter zu verschulden, ohne irgendwelche Sparmaßnahmen einleiten zu müssen. Was den südlichen EU-Staaten durch eine Verringerung ihrer Zinslasten nutzt, schadet den deutschen Sparern durch eine schleichende Enteignung ihrer Sparguthaben sowie eine Entwertung ihrer zinsbasierten privaten Altersvorsorge.