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Augsburg - Das Verwaltungsgericht Augsburg hat das in Bayern seit mehreren Jahren geltende partielle Kopftuchverbot für Rechtsreferendarinnen für unzulässig erklärt und damit der Muslima Aqilah Sandhu recht gegeben. Die 25-Jährige mit deutscher und pakistanischer Staatsbürgerschaft arbeitet seit 2014 im Vorbereitungsdienst der Justiz und hatte vom Münchner Oberlandesgericht die Auflage erhalten, bei Auftritten mit Außenwirkung kein Kopftuch zu tragen.

München - Wie erst jetzt bekannt wurde, stach am Sonntagabend im Münchner Stadtteil Sendling ein 21-jähriger Afghane seine Frau auf offener Straße nieder. Dem Polizeibericht zufolge ereignete sich die Gewalttat gegen 21.30 Uhr in der Nähe der U-Bahnstation Brudermühlstraße. Als die 17-jährige Muslima mit ihrer acht Monate alten Tochter dort zufällig ihren Mann erblickte, versuchte sie davonzulaufen. Der junge Afghane holte sie aber ein und stach mit einem „messerähnlichen Gegenstand“ mehrfach auf sie ein, wie die Polizei mitteilte. Erst als Passanten eingriffen, ließ er von der jungen Frau ab, mit der er nach muslimischem Recht verheiratet war, und floh selbst. Bereits im Alter von 15 Jahren war sie nach islamischem Recht seine Frau geworden.