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München - Bei einer Feierstunde in der Münchner Residenz hat Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturgutes vorgestellt, in das bislang 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken aufgenommen wurden. In seiner Festrede betonte der Kultusminister: „Als Kulturstaat wollen wir das immaterielle Kulturerbe dokumentieren, aber auch das Bewusstsein der Menschen für unsere großartigen und vielfältigen Traditionen schärfen. Diese tragen vor Ort in besonderer Weise dazu bei, Identität zu stiften. Lebendige Traditionen wie Musik, Tanz, Bräuche, Feste und Handwerkstechniken sind in Bayern unverzichtbar. Sie prägen das Alltagsleben mit.“ Ludwig Spaenle unterstrich die gemeinschaftsfördernde Wirkung gelebter bayerischer Traditionen: „Sie ermutigen Menschen, ihre Zukunft aus der Tradition heraus mitzugestalten. Und lebendige Traditionen fördern Gemeinschaft.“