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München - Neben dem „Märchenschloss“ Neuschwanstein in Schwangau zählt die Schloss- und Parkanlage von Nymphenburg zu den größten Touristenattraktionen Bayerns; 300.000 Besucher lockt das barocke Juwel jedes Jahr an. Schloss Nymphenburg – gelegen im westlichen Münchner Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg – wurde 1679 in seiner ersten Form als Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten fertiggestellt. Später war es die Lieblingsresidenz der bayerischen Könige und der Geburtsort Königs Ludwig II. von Bayern.

München - Das Isarufer ist neben dem Englischen Garten das beliebteste Erholungsgebiet der Münchner vor der eigenen Haustür. Regelrechten Kultstatus hat der Flaucher mit seinen Inseln inmitten der Isar und den kiesigen Flussufern, wo man sich sonnt, ein gutes Buch liest, mit der Familie grillt oder mit Freunden feiert. Genau das lässt den Flaucher aber auch zur innerstädtischen Verschmutzungszone werden. Das Problem sind nicht nur liegengelassene Flaschen und Plastikverpackungen, sondern auch nicht richtig gelöschte Feuer und eine starke Rauchentwicklung durch die vielen Grillaktivitäten. Oft wird auch „wild“ abseits der ausgewiesenen Flächen gegrillt. Hinzu kommt eine hohe Lärmbelästigung durch Partyvolk, das den Flaucher mitunter bis in die Nacht mit Musik beschallt.

München – Was letzten Donnerstagabend in der bayerischen Landeshauptstadt passierte, wird von vielen Bürgern auch außerhalb der sozialen Medien als Bankrotterklärung der herrschenden Asylpolitik angesehen: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) rief wegen der unentwegt steigenden Asylanten-Zahlen den Katastrophenfall aus. Alleine von Mittwoch bis Donnerstag kamen in München binnen 24 Stunden 755 neue Asylbewerber an, wie eine Sprecherin der Bezirksregierung von Oberbayern mitteilte; im Schnitt waren es bisher jeden Tag um die 600 gewesen. Das schon hoffnungslos überfüllte Ankunftszentrum in der Lotte-Branz-Straße war erst vor zwei Wochen eröffnet worden und musste am Donnerstag Neuankömmlinge wieder wegschicken.

München - Ein 13 Jahre alter Junge aus München wollte sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien anschließen und konnte erst kurz vor der Einreise in das Kriegsgebiet gestoppt werden. Am vergangenen Freitag wurde er im türkisch-syrischen Grenzgebiet in Gaziantep festgenommen, nachdem die deutsche und türkische Polizei Hinweise auf den Aufenthaltsort des Nachwuchs-Dschihadisten erhalten hatten. Vorher war es ihm mit dem gestohlenen Pass eines Deutsch-Türken nach einer langen Zugreise durch Europa gelungen, gleich mehrere Grenzübergänge zu passieren. Der Internet-Blog „Erasmus Monitor“, der intensiv über die Gotteskrieger-Szene berichtet, soll den Behörden beim Aufspüren des 13-Jährigen geholfen haben. Außerdem hatte er Spuren bei Facebook hinterlassen, wo er offenbar vermeintliche Terrorhelfer anschrieb, die ihm von Gaziantep den Weg über die Grenze weisen sollten.

München – Viele Beobachter sind der Ansicht, dass der Stopp des Mitgliederentscheids, mit dem die AfD-Parteiführung ihre Leute „auf Kurs“ bringen wollte, maßgeblich zur Eskalation des Führungs- und Richtungsstreits beigetragen hat. Der konservative Publizist Robin Classen schrieb erst vor wenigen Tagen auf „Blasting News“ über das umstrittene Papier: „Keine fundamentale Kritik an EU und NATO, Nein zu Pegida, Nein zu europäischen Rechtsparteien und bloß nicht zu viele Volksentscheide – so lässt sich der Text des Mitgliederentscheids zusammenfassen, der selbst bei bisherigen Lucke-Unterstützern Entsetzen hervorrief.“

München – In Sachen Insolvenzplanverfahren über das Vermögen der Thormann Capital GmbH (ehemals LEO ONE Investment GmbH) und der und der Thormann Green EnergyVerwaltungs GmbH zeichnet sich nach Ansicht der mit dem Fall befassten Verbraucherschutzanwälte Dr. Thomas Schulte (Dr. Schulte und Partner, Berlin) und Dr. Stefan Lohr (Haiges Hermann Anderson LLP, München) ein Hoffnungsschimmer ab. Im Rahmen des Verfahrens soll eine Biogas-Anlage der Biogas Gut Schwaben GmbH und Co. KG in das Eigentum der geprellten Anleger überführt werden. Es handelt sich um ein Objekt in Niederbayern mit 800 kW BHKW und wurde durch ein Unternehmen der Münchner Strasser Capital gefertigt. Technisch und wirtschaftlich ist die Biogas-Anlage in tadellosem Zustand und "erwirtschaftet gutes Geld".

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