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München - Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts hat sich das Geschäftsklima in Deutschland aufgrund weltwirtschaftlicher Krisen massiv eingetrübt. So fiel das Ifo-Geschäftsklima als vielbeachteter Frühindikator der wirtschaftlichen Entwicklung im Januar im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 107,3 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit Februar 2015. Das Münchner Forschungsinstitut befragte für seine Untersuchung 7.000 Manager. Bankvolkswirte hatten nur mit einer Eintrübung auf 108,4 Punkte gerechnet. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn brachte das Umfrageergebnis auf diese Kurzformel: „Die deutsche Wirtschaft blickt erschrocken ins neue Jahr.“

München - Wie eine telefonische Umfrage im Auftrag der Grünen-Bundestagsabgeordneten Doris Wagner aus München ergab, müssen gesetzlich Krankenversicherte in Bayern durchschnittlich 23 Tage länger auf einen Termin beim Facharzt warten als Privatpatienten. Während privat Versicherte meist bereits nach sieben Tagen einen Termin bekommen, sind es bei gesetzlich Versicherten in der Regel 30 Tage Wartezeit.

München - Die Investmentbranche befindet sich derzeit im Umbruch. Einerseits arbeiten viele Anbieter mit Hochdruck daran, die durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) gestellten Anforderungen zu erfüllen. Andererseits gibt es auch ehemalige Emittenten von Beteiligungen, die den Weg zu einem regulierten Anbieter von Alternativen Investmentfonds (AIF) nicht mitzugehen bereit sind. Die in München ansässige DF Deutsche Finance Holding AG war einer der ersten deutschen Anbieter, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Lizenz zur Verwaltung von AIF erhalten hat.

München - Anfang des Jahres 2015 wurde den Stromkunden noch vollmundig eine Nullrunde oder sogar eine Preissenkung in Aussicht gestellt. Davon kann nun keine Rede mehr sein. In vielen Regionen Deutschlands wird die Stromrechnung zu Jahresbeginn wieder deutlich höher ausfallen als erwartet. Im Durchschnitt dürften die Kosten für einen Drei-Personen-Haushalt um gut zehn Euro monatlich steigen. Eine frohe Weihnachtsbotschaft für den Kunden sieht anders aus.

München - Die bayerischen Polizeipräsidien haben für das Jahr 2015 bisher mehr als 260 Menschen gezählt, die an den Folgen von Drogenmissbrauch starben. Damit liegt die Zahl deutlich über den beiden Vergleichsjahren 2013 und 2014, als das Bundeskriminalamt 230 beziehungsweise 252 Drogentote in Bayern zählte. Auch nach einer Übersicht des bayerischen Innenministeriums stieg die Zahl der Rauschgifttoten in den letzten Jahren kontinuierlich an: 2014 starben im Freistaat 252 Menschen an ihrer Rauschgiftsucht, 2013 waren es 230, 2012 wurden 213 Drogenleichen gezählt und 2011 gab es 177 Tote. Die Opferzahl ist also innerhalb von nur drei Jahren um alarmierende 42 Prozent gestiegen.

München - Als Münchens Bürgermeister Josef Schmid (CSU) am Mittwoch nach einer langen Stadtratssitzung mit der Verabschiedung des Haushaltes 2016 die Weihnachtsansprache von Reinhold Babor (CSU) ankündigte, erwarteten alle eine harmonieselige Standardrede ohne klare Standpunkte, dafür mit viel Weihnachtspathos. Was dann aber geschah, bezeichnete die bayerische Landespresse einen Tag später unisono als „Eklat“ des ältesten Stadtratsmitglieds.

München - Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen kam es in der Münchner Leopoldstraße zu einer schweren Gewalttat gegen einen Taxifahrer, der mit lebensgefährlichen Verletzungen auf die Intensivstation eines Münchner Krankenhauses gebracht werden musste. Nach Angaben der Polizei war zwischen dem 61-jährigen Fahrer und zwei Gästen während der Fahrt ein Streit eskaliert. Daraufhin stellte der Mann sein Taxi im Stadtteil Schwabing am Straßenrand ab. Die beiden Kunden – laut Polizei waren es Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund – stießen den Taxifahrer dann hin und her und streckten ihn mit einem brutalen Faustschlag zu Boden. Danach traten die Unbekannten so lange auf den Kopf des Fahrers ein, bis dieser das Bewusstsein verlor. Der 61-Jährige schwebt in Lebensgefahr, weshalb die Münchner Mordkommission die Ermittlungen übernommen hat. Ein Polizeisprecher sprach von einer „außerordentlich gewalttätigen Vorgehensweise“.

München - Ein besonders hartnäckiger Verkehrssünder konnte nun von der Münchner Polizei überführt werden. Wochenlang registrierte die Verkehrspolizei im Richard-Strauss-Tunnel massive Geschwindigkeitsverstöße eines Motorradfahrers. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 60 km/h. Der Raser überschritt die Geschwindigkeit aber jedes Mal um 26 bis 56 km/h. Innerhalb weniger Wochen wurde der Motorradfahrer im Richard-Strauss-Tunnel, der mit zwölf hochmodernen Radarfallen überwacht wird, insgesamt 26 Mal „geblitzt“.

München - Nach den Vorstellungen von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) soll Deutschland dem Beispiel Frankreichs folgen und das Tragen eines muslimischen Vollschleiers in der Öffentlichkeit untersagen. Aigner hatte vor wenigen Tagen gesagt: „Es passt nicht in unsere Kultur, sich zu verbergen – und es widerspricht unserer Vorstellung von einer Gleichstellung der Frau.“ Ein entsprechendes Gesetz solle schnell vom Bundestag verabschiedet werden. Nach den Vorstellungen der stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidentin soll das Verbot von Burkas oder Nikabs für alle Frauen gelten, egal, warum und für welchen Zeitraum sie sich in Deutschland aufhalten.

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