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Berlin - Das Bundesverkehrsministerium plant in den nächsten 15 Jahren 264,5 Milliarden Euro in den Neubau, vor allem aber in den Erhalt und die Sanierung von Straßen zu investieren. Das teilte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf einer Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung des „Bundesverkehrswegeplans 2030“ mit. Der CSU-Politiker gab sich trotz Finanzierungsunsicherheiten selbstbewusst: „Der neue Bundesverkehrswegeplan ist das stärkste Investitionsprogramm für die Infrastruktur, das es je gab. Bis 2030 investieren wir 264,5 Milliarden Euro, mit denen wir unsere Verkehrswege modernisieren, unsere Infrastruktur vernetzen und Mobilität in Deutschland beschleunigen. Dabei setzen wir klare Prioritäten: Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Neubau und investieren rund 70 Prozent in den Erhalt.“

München - Nach einer aktuellen Studie des US-Beratungsunternehmens Mercer belegt München Platz vier im Ranking der weltweit lebenswertesten Städte. Vor der bayerischen Landeshauptstadt liegen nur noch Wien, Zürich und Auckland. Mit München, Düsseldorf (Platz sechs) und Frankfurt am Main (Platz sieben) befinden sich insgesamt drei deutsche Städte in der Spitzengruppe der zehn Großstädte mit der höchsten Lebensqualität. Die weltweiten Top-Städte sind laut Mercer Wien, Zürich, Auckland, München, Vancouver, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Genf, Kopenhagen und Sydney. Berlin konnte sich auf Rang 13 verbessern, während Hamburg (18), Stuttgart (24) und Leipzig (60) etwas abrutschten. Das Schlusslicht der Rangliste bildet die irakische Hauptstadt Bagdad.

München - Küchen sind Orte für gemeinsames Kochen, Genießen und Zusammensein und damit Mittelpunkte vieler Häuser. „Was haben Solaranlagen und Küchen miteinander zu tun?“, fragt die in München ansässige MEP Werke GmbH und gibt auch gleich die Antwort: „Ganz einfach: Zum Kochen braucht man sowohl eine effiziente Küche mit den richtigen Geräten als auch Strom, am besten grünen.“

München - „Tickets für alle!“ nennt sich eine Kampagne für kostenfreie Schulwege in Bayern. Initiiert worden ist sie von den Stadtschülervertretungen (SSV) in München, Nürnberg und Augsburg. Der 19-jährige Johannes Hör vom Vorstand der SSV Augsburg hat die Online-Petition ins Leben gerufen. Zur Resonanz sagt er: „Wir haben ein enorm hohes Feedback von den Schülern.“

München - Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä hat im Münchner Rathaus angekündigt, dass der sogenannte Kampf gegen rechts ein Arbeitsschwerpunkt der Polizei bleiben werde. In seinem Präsidium sei sogar eine eigene Fachabteilung gegen rechts gegründet worden. Am Mittwoch teilte der 59-Jährige bei einer Anhörung zu diesem Thema mit, dass die Münchner Polizei im Jahr 2015 433Straftaten mit mutmaßlich rechtsextremem Hintergrund verzeichnet habe und damit 16 mehr als im Vorjahr. Dabei handele es sich um 213 Propaganda-Delikte, die meisten davon Schmierereien, 181 Straftaten wie Volksverhetzung, Bedrohung und Sachbeschädigung sowie 39 Gewalttaten.

München - Es geschah am letzten Samstag gegen 18.10 Uhr in der Münchner U-Bahn zwischen den Stationen Sendlinger Tor und Hauptbahnhof. Drei Afghanen im Alter von 19, 20 und 25 Jahren bepöbelten Fahrgäste und griffen sie tätlich an. Ein Afghane spuckte zuerst einer gehbehinderten 72-jährigen Frau vor die Füße. „Als die Frau sich umsetzen wollte, fasste einer an ihren Po und versuchte, ihr ein Bein zu stellen“, beschreibt Polizeisprecher Thomas Baumann das Geschehen. Die Rentnerin und ihr Mann haben inzwischen Anzeige erstattet.

München - Am letzten Sonntag kam es in den Münchner Stadtteilen Schwabing, Lehel und Ludwigsvorstadt gleich zu vier brutalen Angriffen auf Frauen. In allen Fällen hatten die Täter einen sogenannten Migrationshintergrund. Ob die Angreifer als Asylanten ins Land gekommen sind, ist bisher ungeklärt, da die Täter trotz genauer Personenbeschreibungen noch nicht gefasst wurden.

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