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Nürnberg – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßte Mitte Mai den Appell des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler), die Wirtschaft im Freistaat wieder schnell in Fahrt zu bringen. Die dafür nötigen struktur- und steuerpolitischen Maßnahmen erörterte Roland Weigert, Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, zusammen mit Vertretern der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Hauptthema des Gesprächs mit IHK-Präsident Dr. Armin Zitzmann und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch war das „Neustart-Programm“ der bayerischen Industrie- und Handelskammern. „Wir waren uns einig, dass nur mit einer starken Wirtschaft Wohlstand gesichert werden kann. Denn Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, zahlt Sozialabgaben und Steuern, woraus unser Sozialstaat finanziert wird“, bilanzierte Zitzmann danach.Das Neustart-Programm besteht aus einem Belastungsmoratorium und einem Paket für steuerliche Entlastungen und Investitionen. Erklärtes Ziel ist es, das gesamte Wirtschaftsleben zu vitalisieren und dabei vor allem kleinere und mittlere Betriebe zu unterstützen. IHK-Präsident Zitzmann erklärte: „Neue Gesetze, Verordnungen und regulative Vorgaben sollten aufgeschoben werden, kurz gesagt: ein Belastungsmoratorium, damit sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Was wir stattdessen brauchen, ist ein Paket für steuerliche Entlastungen und Investitionen, um branchenübergreifend das Wirtschaftsgeschehen zu stimulieren. So können wir die aktuellen Herausforderungen bewältigen.“

München - Die Zahl der Gästeankünfte in den bayerischen Beherbergungsbetrieben nahm in den ersten drei Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 6,9 Millionen zu, während die Zahl der Übernachtungen um 1,7 Prozent auf 17,5 Millionen abnahm. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mit.

Augsburg - In den Abendstunden des 8. April hielten sich mehrere junge Männer aus dem Landkreis Ansbach in der Augsburger Innenstadt auf, um dort einen Junggesellenabschied zu feiern. Am 9. April gegen 1.30 Uhr nachts wurden sie im Bereich des Moritzplatzes von vier Fremden angesprochen und provoziert. Nach einem kurzen Wortwechsel schlug einer der Unbekannten einem 25-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser umfiel. Auch als das Opfer schon am Boden lag, schlug der Angreifer weiter auf den 25-Jährigen ein und versetzte ihm nach Zeugenaussagen auch Fußtritte gegen den Kopf. Als ein Freund dem Verletzten zu Hilfe kommen wollte, wurde er aus der Gruppe mehrfach mit einer Metallkette geschlagen und am Rücken verletzt.

München - Nachdem das Bundesinnenministerium die Vereinigung „Die wahre Religion“ (DWR) alias „LIES! Stiftung“ einschließlich mehrerer Teilorganisationen verboten hat, durchsuchten die Sicherheitskräfte auch in Bayern zahlreiche Objekte der Organisation. Diese macht seit Jahren durch deutschlandweite Koran-Verteilaktionen auf städtischen Plätzen und in Fußgängerzonen auf sich aufmerksam, ohne dass Politiker und Sicherheitsbehörden bisher eingeschritten wären.

Nürnberg - Im beliebten Nürnberger Naherholungsgebiet an der Wöhrder Wiese entlang der Pegnitz steigt die Zahl sexueller Übergriffe auf Joggerinnen und Spaziergängerinnen immer weiter. Mitte September meldete die Polizei: „Erneut fiel eine Spaziergängerin in der Nähe des Wöhrder Sees einem unbekannten Fahrradfahrer zum Opfer. Der Mann berührte die Frau unsittlich am Gesäß und verschwand dann in der Dunkelheit.“

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