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München - Der Bayerische Landtag hat aufgrund des „Gesundheitsnotstands“ entsprechende Zugriffsmöglichkeiten in Form des bayerischen Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Das Gesetz, dem alle Fraktionen zustimmten, soll der Staatsregierung erlauben, leichter auf medizinisches Material und Personal zuzugreifen und darüber hinaus weitreichende Eingriffe ermöglichen. Damit in der aktuellen Notsituation ein allfälliger notwendiger Personalbedarf an Ärzten, Pflegern und Feuerwehleuten gedeckt, oder auf notwendiges Material wie Beatmungsgeräte oder Schutzanzüge zugegriffen werden kann, war die Verabschiedung dieses Gesetzes notwendig.

München - Seit seinem Start im Jahr 2008 fördert das bayerische Gesundheitsministerium das Projekt „MiMi – Mit Migranten für Migranten“ des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V. in München. Im Rahmen der Initiative „Gesund.Leben.Bayern.“ flossen vom Freistaat bereits mehr als eine Million Euro.

München - Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) und Finanzminister Markus Söder (CSU) haben Mittel für das Jahreskrankenhausbauprogramm 2017 freigegeben. Beide betonten: „In Bayern ist die Finanzierung notwendiger Krankenhausinvestitionen ein zentraler Schwerpunkt unserer Gesundheitspolitik. In diesem Jahr stellt der Freistaat 334 Millionen Euro für die laufenden Bauvorhaben zur Verfügung.“

München - Die Zahlen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus: In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es in Bayern 41 Organspender und damit 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bedarf an Spenderorganen wird damit aber bei Weitem nicht gedeckt. Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums warten derzeit mehr als 1.400 Menschen im Freistaat auf ein Spenderorgan.

Bamberg - Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) insbesondere junge Leute davor gewarnt, das Ansteckungsrisiko mit AIDS zu unterschätzen. Bei einer Präventionsvorlesung für Schülerinnen und Schüler in Bamberg sagte sie: „Die Therapiemöglichkeiten bei AIDS haben sich zwar verbessert. Aber diese Immunschwächekrankheit ist immer noch unheilbar. Deshalb ist es wichtig, sich vor eine Infektion mit dem HI-Virus zu schützen.“

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