bayern-depesche.de

Samstag, 19 September 2015 20:27

Nürnberg wird neuen Konzertsaal erhalten

Nürnberg - Die Stadt Nürnberg hat den Bebauungsplan für das Areal an der Meistersingerhalle am Luitpoldhain geändert und wird sich in schätzungsweise zehn Jahren mit einem neuen Konzertsaal schmücken können. Nürnbergs Kulturreferentin Julia Lehner (CSU) blickt auf die bayerische Landeshauptstadt und sagt voller Stolz: „München denkt immer noch nach, Nürnberg handelt.“

Donnerstag, 20 August 2015 17:24

Asylkosten in Bayern gehen in die Milliarden

in Politik

München - Die offiziellen Zahlen zum erwarteten Asylantenzustrom verändern sich im Monatstakt. Vor zwei Monaten rechnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bis Jahresende noch mit 450.000 neuen Asylantragstellern in Deutschland, nachdem es im letzten Jahr 230.000 waren. Der Fraktionsvorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Thomas Kreuzer, erwartete vor einem Monat eine halbe Million Neu-Asylanten. Kreuzer schwanten aber schon andere Zahlen: „Wenn wir nächstes Jahr eine Million haben und in zwei Jahren zwei Millionen, werden wir das im eigenen Land niemals bewältigen können. Wir müssen deshalb diesen Zustrom eindämmen.“ Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und die Bundesregierung gehen mittlerweile von 800.000 Asylanten für 2015 aus. Das teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch in Berlin mit.

München - Vor zehn Tagen wandte sich der Pächter des Münchner Hofbräukellers mit einer Facebook-Erklärung an die Öffentlichkeit und beklagte sich über negative Kritiken und Bewertungen in den sozialen Netzwerken und Gastronomie-Bewertungsportalen. „In mehreren Bewertungsportalen im Internet bekamen wir innerhalb von 48 Stunden 2.900 schlechte Bewertungen“, sagte der Juniorwirt des Hofbräukellers, Ricky Steinberg, und kritisierte „eine regelrechte Hetzkampagne, die da gegen uns läuft“. Auf Facebook, wo den Hofbräukeller bis dato 700 Kunden positiv bewertet hatten, rutschte das Traditionshaus am Wiener Platz im Ranking auf 1,8 von 5 Sternen ab.

München - Im Zuge des G7-Gipfels wurden bei den vorübergehenden Grenzkontrollen derart viele Kriminelle erwischt, dass sich Bayern und Sachsen für die Wiedereinführung ausgesprochen haben. Die Vorsitzende der bayerischen Grünen-Landtagsfraktion, Margarete Bause kritisierte die Forderung der beiden Bundesländer als „antieuropäischen und rechtspopulistischen Vorstoß“.

München - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich im Zusammenhang mit der Reform der Erbschaftssteuer dafür ausgesprochen, Unternehmen mit einem Unternehmensvermögen unter 20 Millionen zu verschonen, wenn im Gegenzug die existierenden Arbeitsplätze erhalten bleiben. Bei 20 Millionen Euro will Schäuble aber den Grenzwert ansetzen, darüber hinaus sollen die Unternehmen vollumfänglich besteuert werden. Bei der Vermögensberechnung soll auch das Privatvermögen der beteiligten Unternehmer berücksichtigt werden. Auch sollen mehr Unternehmenserben nachweisen, dass sie die Last aus der Erbschaftssteuer finanziell nicht verkraften.

Seite 11 von 11