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München - Nachdem er vor einigen Tagen noch erklärte, dass er nur Kanzlerkandidat der Union werden möchte, wenn er auch die Unterstützung der CDU bekomme, möchte Markus Söder nun trotzdem Bundeskanzler werden, nachdem sich zumindest das CDU-Präsidium für Armin Laschet ausgesprochen hat. Von seinen vorangegangenen Aussagen lässt sich Söder jedoch nicht beirren und verlangt nun die Einbeziehung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Landesverbände. Auch die Wählermeinung müsse in die Entscheidung einbezogen werden, meint man in seinem Lager. Die Umfragen jedoch sprächen eindeutig für eine Nominierung Markus Söders.

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist dazu bereit, als Kanzlerkandidat der Union zu anzutreten. Im Rahmen einer Klausurtagung der Fraktionsspitze der Union äußerte er: „Wenn die CDU bereit wäre, mich zu unterstützen, wäre ich bereit. Wenn die CDU es nicht will, bleibt ohne Groll eine gute Zusammenarbeit.“

Hamm/München - Friedrich Merz, der wie von BAYERN DEPESCHE berichtet, einen Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag anstrebt und beinahe selbst als Kanzlerkandidat der Union in den Ring hätte steigen können, erteilt der Schwesterpartei CSU und Ministerpräsident Markus Söder in einem Interview mit dem Westfälischen Anzeiger klare Ratschläge. Heftige Kritik übt er zudem an der Corona-Politik von Kanzlerin Angela Merkel.

Arnsberg - Friedrich Merz informierte inzwischen die Mitglieder der Kreisvorstände und die Vorsitzenden der Ortsverbände in einem Brief über seinen Plan, sich für ein Mandat im Deutschen Bundestag zu bewerben. Er ist bereits durch die Verbände in Arnsberg und Sundern nominiert worden und möchte die Region Hochsauerlandkreis vertreten, die er als seine politische und persönliche Heimat betrachtet.

München - Der AfD-Landtagsabgeordnete Andreas Winhart fordert ein sofortiges Ende der unverhältnismäßigen Grenzkontrollen im Rahmen der Corona-Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung. Die Maßnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Schaden, welcher durch die defacto Grenzschließung den Pendlern und der heimischen Wirtschaft in Bayern und Tirol entsteht. Die aktuell sinkenden Coronazahlen unterstreichen die mangelnde Verhältnismäßigkeit der Maßnahme.

Montag, 25 Januar 2021 21:25

Microsoft lässt Tote auferstehen

München - Wie der Independent berichtet, hat Microsoft im Dezember ein Patent eingereicht, das die Imitation Verstorbener durch Chatbots zum Gegenstand hat. Unter Verwendung der Technik des Predictive Programming werden hierbei tote Menschen von einer Künstlichen Intelligenz (KI) imitiert. Zur Optimierung dieser Illusion werden Fotos, Sprachaufnahmen, Nachrichten aus Sozialen Netzwerken und weitere Daten genutzt.

München - „Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat jetzt erklärt, dass sich viele als Opfer der Pandemie darstellten, die wahren Opfer seien aber die fast 40.000 Toten in Zusammenhang mit dem Virus. Ausgerechnet Söder, der bisher eher mit harten Worten als richtigen Entscheidungen aufgefallen ist, sollte zunächst auf seinem eigenen Hof kehren, bevor er anderen Menschen moralische Ratschläge erteilt.

München - Mit der Regierungsmehrheit von CSU und Freien Wählern beschloss der Landtag des Freistaates Bayern am 15. Dezember die Verhängung eines „harten Lockdowns“ über das Land. AfD und FDP stimmte gegen den vorgelegten Dringlichkeitsantrag, SPD und Grüne enthielten sich der Stimme. Der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Söder war eine Aussprache gefolgt, in der Söder erhebliche Kritik aus den Reihen der Opposition hinnehmen musste. Auch der SPD-Politiker Horst Arnold warf Söder vor, aus dem Freistaat ein Gefängnis zu machen und äußerte sich kritisch zur Verhältnismäßigkeit etlicher Regelungen. Kritik am Krisenmanagement der Regierung und den geplanten neuen Maßnahmen kam letztlich aus den Fraktionen aller Nicht-Regierungsparteien. Grundsätzlich befürworteten SPD, Grüne und die FDP den harten Lockdown. Letztlich erscheint es jedoch sehr inkonsequent, dass sich SPD und Grüne am Ende mit fadenscheinigen Argumenten lediglich der Stimme enthielten und nicht gegen die Maßnahmen stimmten. Auch die Kritik der FDP trägt in gewisser Weise bizarre Züge, da in etlichen Bereichen Übereinstimmungen mit der Coronapolitikund den Argumenten der AfD bestehen. Dennoch ergeht man sich hier weiter und beharrlich in AfD-Bashing und will nicht anerkennen, dass Vertreter dieser Partei auch sinnvolle Argumente und konstruktive Vorschläge in die Diskussion einbringen können. Argumentation und Abstimmungsverhalten der FDP-Fraktion standen in einem sonderbaren Widerspruch. Neben der AfD sprachen sich auch die beiden fraktionslosen Abgeordneten Markus Plenk und Raimund Swoboda klar und in ausführlichen Redebeiträgen gegen die Verhängung des erneuten harten Lockdowns mit ungewissem Ende aus, insgesamt dabei wohl in härtester Form, wobei der Beitrag Plenks in sich am konsequentesten erschien (Hinweis: https://www.youtube.com/watch?v=LrgORKpoK0s&t=174s).

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