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Wien – SPÖ und NEOS haben ihrer Wiener Stadtregierung für die kommenden fünf Jahre eine 212-seitige Arbeitsgrundlage gegeben. In neun Kapiteln ist niedergeschrieben, welche Ziele sie verfolgen und welche Projekte sie realisieren will. Das erste Kapitel befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise. Besonders betroffenen Branchen wird erhebliche Unterstützung zugesagt. Die Hilfe für Wirtschaft und Arbeitsmarkt soll Vorrang vor der Idee eines ausgeglichenen Budgets haben. Rot-Pink will ein 600 Millionen Euro schweres Konjunkturpaket für Bildung, Sport und Infrastruktur auf den Weg bringen. Ein zentrales Anliegen ist den Regierungsparteien der Klimaschutz. Wien soll bis 2040 CO2-neutral werden. Ein neues Klimaschutzgesetz soll die Wege dahin aufzeigen, und ab 2022 ist jährlich ein eigenes Klimabudget als Bestandteil des Gesamtbudgets geplant. Außerdem wird versprochen, alle größeren Stadtprojekte einem „Klimacheck“ zu unterziehen.

München – Der Münchner Solar-Unternehmer Konstantin Strasser hat die bislang vor allem als Anbieter von Miet-Photovoltaikanlagen bekannte MEP Werke GmbH in den letzten Monaten erheblich umstrukturiert. Damit reagierte der Gründer und Chef der Unternehmensgruppe STRASSER Capital auf die Kritik von Verbraucherschützern, die zunächst das Pacht-Modell und später auch das neu eingeführte Kauf-Modell für Solaranlagen mit Speichern bemängelt hatten.

München – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Freitag einen Antrag auf Festsetzung eines Zwangsgeldes in Höhe von 2.000 Euro gegen den Freistaat Bayern gestellt. Hintergrund ist die Verweigerung der Behörden, einen im Februar 2017 ergangenen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs umzusetzen. Der Gerichtshof hatte auf Antrag der DUH angeordnet, dass die bayerische Landesregierung ein Gutachten zur aktuellen Luftbelastung in der Landeshauptstadt München zu erstellen hat. Dieses Gutachten hätte spätestens am 29. Juni 2017 veröffentlicht werden müssen.

München – Die MEP Werke GmbH, die sich auf die Vermietung von Solaranlagen an deutsche Privathaushalte spezialisiert hat, konnte unlängst in München ihr erstes eigenes Ausbildungszentrum für Monteure und Elektriker eröffnen. Die über 1.000 Quadratmeter große Schulungsfläche bietet neben Büroräumlichkeiten eine große Montagehalle mit verschiedenen Dachattrappen, an denen das Montieren und Anschließen von Solaranlagen geschult wird.

Würzburg - In Anwesenheit von Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (CSU) hat der unterfränkische Polizeipräsident Gerhard Kallert feierlich das neue Dienstgebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt eingeweiht. Damit ist die Generalsanierung und Erweiterung der größten Polizeiinspektion Bayerns nach rund viereinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen. Mehr als 300 Polizisten stehen im Alt- und Neubau auf einer Fläche von 4.350 Quadratmetern hochmoderne Dienst- und Büroräume zur Verfügung. Die aufwendige Sanierung und der Erweiterungsbau haben den Freistaat Bayern rund 21 Millionen Euro gekostet.