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Kempten - Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks ist der im Jahr 2014 aus Kempten im Allgäu abgeschobene Islamist Erhan A. bei Kampfhandlungen im syrischen Bürger- und Religionskrieg gestorben. Im Frühjahr 2015 reiste er von der Türkei weiter nach Syrien und schloss sich dort einer islamistischen Terrorgruppe an.

Ochsenfurt - Sein Anschlag bildete den Auftakt für mehrere Bluttaten von Flüchtlingen, die Deutschland erschüttert und die politische Debatte befeuert haben: Ein offiziell 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Fahrgäste mit einer Axt und einem Messer. Er verletzte dabei fünf Menschen zum Teil lebensgefährlich, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Ansbach - Wieder ist es in Bayern zu einer schweren Gewalttat durch einen Asylbewerber gekommen. Nach der Axt-Attacke eines jungen Asylanten aus Afghanistan auf Bahnreisende in der Nähe von Würzburg, bei der fünf Personen teils lebensgefährlich verletzt wurden, hat sich am Sonntagabend im fränkischen Ansbach ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien in die Luft gesprengt und dabei 12 Menschen verletzt.

München - Die Terrorwelle in Frankreich scheint auch Deutschland einzuholen. Der Vorfall in einem Regionalzug von Treuchtlingen nach Würzburg ähnelt der Tat in Nizza. Ein 17 jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte 20 bis 30 Reisende in diesem Zug mit einer Axt und einem Messer. Vier Fahrgäste hätten versucht die Übrigen zu schützen und wurden dabei schwer verletzt. Durch die Notbremse sei der Zug bei Würzburg Heidingsfeld  gestoppt worden und Spezialeinsatzkräfte hätten dann den Angreifer durch Schüsse abgewehrt, wobei der Angreifer getötet worden sei.

Rom/München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat im Rahmen einer zweitägigen Rom-Reise mit Italiens Polizeichef Franco Gabrielli eine engere Polizeizusammenarbeit vereinbart. „Die bayerische Polizei und die italienischen Kollegen werden künftig bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus und der grenzüberschreitenden Kriminalität noch intensiver zusammenarbeiten“, kündigte Herrmann nach einem Gespräch mit Gabrielli an. An dem Treffen nahm auch der Inspekteur der bayerischen Polizei, Thomas Hampel, teil.

München - Auch über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges werden bei Bauarbeiten immer noch Bombenblindgänger und Granaten entdeckt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) informierte deshalb über den Stand der Kampfmittelbeseitigung: „Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entsorgt und beseitigt auf Kosten des Freistaates Bayern die Kampfmittel, etwa 64 Tonnen im Jahr 2015. Darunter waren auch 139 alliierte Spreng- und Splitterbomben, bei denen regelmäßig die Zünder vor Ort entfernt werden mussten.“

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