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Ulm – Erwin Mutschler kann sehr stolz sein. Es kommt nicht häufig vor, dass es Immobilienentwickler mit einem einzelnen Projekt in die Medien eines ganzen Bundeslandes schaffen. 2015 ist das der Mutschler-Gruppe, bestehend aus der Mutschler Immobilien GmbH und der MIAG Mutschler Immobilien AG, gelungen. „Mutschler-Gruppe übernimmt WMF-Fischhalle“, schlagzeilten die „Stuttgarter Nachrichten“. Im Frühjahr 2015 verkaufte die WMF ihre Fischhalle in Geislingen an die Unternehmensgruppe aus Ulm. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Für die Mitarbeiter änderte sich durch den Eigentümerwechsel erst einmal gar nichts. Größere Umstrukturierungen oder gar Stellenstreichungen waren nicht geplant. Sylvie Mutschler, die Geschäftsführerin der Mutschler-Gruppe, unterstrich damals: „Wir freuen uns sehr auf die Fabrikverkäufe Geislingen und die langfristige Zusammenarbeit mit der WMF-Group. Wir wollen Geislingen als Wirtschaftsstandort weiter stärken und einen Mehrwert für die gesamte Region bieten.“ Den „Stuttgarter Nachrichten“ sagte die Immobilieninvestorin, sie sehe die regionale Verwurzelung des Familienunternehmens und dessen langjährige Erfahrung als Entwickler von Outlet-Centern sowie von Handels- und Gewerbeimmobilien als großen Vorteil. Auch der WMF-Vorstandsvorsitzende Peter Feld sah den Deal durchweg positiv und zeigte sich glücklich, „dass wir einen regionalen und erfahrenen Partner im Outlet-Markt gewinnen konnten“. Das Wort „Partner“ sei im Falle der Mutschler-Gruppe wirklich berechtigt.

Hamburg – Hans-Hinrich Quell entwickelt mit der Quell Real Estate besondere Immobilienprojekte. Bei "Waldluft Wohnen" setzt Quell auf eine Partnerschaft mit der Hamburger Exporo Gruppe um Simon Brunke, Dr. Björn Maronde und Julian Oertzen. Immer mehr Anleger entdecken das Immobilien-Crowdinvesting für sich und können durch diese Form der Gemeinschaftsfinanzierung in einer Assetklasse aktiv werden, die ihnen bisher verschlossen geblieben ist. Über professionelle Crowdinvesting-Plattformen investieren mittlerweile Hunderttausende Anleger gemeinschaftlich in attraktive Immobilienprojekte mit kurzen Laufzeiten und hohen Renditen. Solche Kapitalanlagen ergänzen jedes Vermögensdepot um den krisensicheren Baustein Immobilien und tragen so zu einer breiten Risikostreuung bei.

Langenhagen – Charles Smethurst gilt im deutschen Immobilienmarkt als der "Gentleman". Britische Wurzeln und beste Manieren im Umgang mit Menschen haben ihm diesen Namen beschert. Sein Geschäft ist die Sanierung von Denkmalschutz-Immobilien. Solche alten Häuser bewahren historische Baukunst für die Nachwelt. In den Denkmalschutzgesetzen der Bundesländer werden sie als Immobilien definiert, deren Nutzung und Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt. Im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) von 1978, das im Jahr 2011 aktualisiert wurde, findet sich unter Paragraf 3 Absatz 2 folgende Begriffsbestimmung von Denkmal-Immobilien: „Baudenkmale sind bauliche Anlagen, Teile baulicher Anlagen, Grünanlagen und Friedhofsanlagen, an deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse besteht.“ In Absatz 3 heißt es: „Baudenkmal ist auch eine Gruppe baulicher Anlagen, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist, unabhängig davon, ob die einzelnen baulichen Anlagen für sich Baudenkmale sind. Pflanzen, Frei- und Wasserflächen in der Umgebung eines Baudenkmals und Zubehör eines Baudenkmals gelten als Teile des Baudenkmals, wenn sie mit diesem eine Einheit bilden, die aus den in Absatz 2 genannten Gründen erhaltenswert ist.“ Die Kulturdenkmale werden in ein vom Landesamt für Denkmalpflege aufgestelltes und fortgeführtes Verzeichnis eingetragen. Die unteren Denkmalschutzbehörden und die Gemeinden führen für ihr Gebiet die Auszüge aus dem Verzeichnis.