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Nürnberg – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßte Mitte Mai den Appell des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger (Freie Wähler), die Wirtschaft im Freistaat wieder schnell in Fahrt zu bringen. Die dafür nötigen struktur- und steuerpolitischen Maßnahmen erörterte Roland Weigert, Staatssekretär im bayerischen Wirtschaftsministerium, zusammen mit Vertretern der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Hauptthema des Gesprächs mit IHK-Präsident Dr. Armin Zitzmann und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Lötzsch war das „Neustart-Programm“ der bayerischen Industrie- und Handelskammern. „Wir waren uns einig, dass nur mit einer starken Wirtschaft Wohlstand gesichert werden kann. Denn Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, zahlt Sozialabgaben und Steuern, woraus unser Sozialstaat finanziert wird“, bilanzierte Zitzmann danach.Das Neustart-Programm besteht aus einem Belastungsmoratorium und einem Paket für steuerliche Entlastungen und Investitionen. Erklärtes Ziel ist es, das gesamte Wirtschaftsleben zu vitalisieren und dabei vor allem kleinere und mittlere Betriebe zu unterstützen. IHK-Präsident Zitzmann erklärte: „Neue Gesetze, Verordnungen und regulative Vorgaben sollten aufgeschoben werden, kurz gesagt: ein Belastungsmoratorium, damit sich Unternehmen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Was wir stattdessen brauchen, ist ein Paket für steuerliche Entlastungen und Investitionen, um branchenübergreifend das Wirtschaftsgeschehen zu stimulieren. So können wir die aktuellen Herausforderungen bewältigen.“

Bayreuth - Nach Angaben der oberfränkischen Industrie- und Handelskammer (IHK) wird jedes Jahr fast ein Drittel aller Unternehmen Opfer von Cyberkriminalität. Die Dunkelziffer von Digital-Straftaten liegt noch weitaus höher, da viele Unternehmen Cyber-Attacken aus Angst vor einem Imageschaden gar nicht öffentlich machen.

München – Der Tourismus in Oberbayern befindet sich auf Erfolgskurs. Wie eine aktuelle Studie der IHK für München und Oberbayern belegt, ist die Zahl der Aufenthaltstage von Gästen in der Region innerhalb von fünf Jahren um mehr als ein Drittel gestiegen. Die Zahl der Übernachtungen legte im gleichen Zeitraum um 17 Prozent zu. Demnach verbuchte die oberbayerische Tourismuswirtschaft für das Jahr 2014 insgesamt 44 Millionen Übernachtungen und 263 Millionen Aufenthaltstage. Die Stadt München konnte sich 2014 über 13,7 Millionen Übernachtungen und 84,5 Millionen Tagesgäste freuen.

München - Das Bundesumweltministerium plant zusammen mit den zuständigen Landesministern die Einführung einer Blauen Plakette, ohne die viele Dieselautos nicht mehr die Innenstädte befahren dürfen. Das von Barbara Hendricks (SPD) geleitete Bundesministerium arbeitet schon an einer Verordnung, um Dieselfahrzeuge, die nicht die neue Euro-6-Abgasnorm erfüllen, aus verkehrsreichen Zonen verbannen zu können.

Köln – Die Deutsche Lufthansa AG und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche die Schichtungsempfehlung des ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) angenommen. Zuvor hatten die Tarifpartner knapp ein halbes Jahr über alle offenen Tarifverträge sowie zahlreiche weitere Punkte verhandelt. Mit der nun gefundenen Einigung kann sowohl die Konzernleitung als auch die Gewerkschaft gut leben.

München - Nach den Vorstellungen von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) soll Deutschland dem Beispiel Frankreichs folgen und das Tragen eines muslimischen Vollschleiers in der Öffentlichkeit untersagen. Aigner hatte vor wenigen Tagen gesagt: „Es passt nicht in unsere Kultur, sich zu verbergen – und es widerspricht unserer Vorstellung von einer Gleichstellung der Frau.“ Ein entsprechendes Gesetz solle schnell vom Bundestag verabschiedet werden. Nach den Vorstellungen der stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidentin soll das Verbot von Burkas oder Nikabs für alle Frauen gelten, egal, warum und für welchen Zeitraum sie sich in Deutschland aufhalten.