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München - Trotz markiger Ankündigungen der bayerischen Staatsregierung, dass Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen möglichst nur noch Sachleistungen statt Bargeld bekommen, sieht die Praxis im Freistaat anders aus Seit Oktober 2015, als das „Asylpaket I“ der Bundesregierung in Kraft trat, sollen Asylbewerber in Erstaufnahmeeinrichtungen eigentlich nur noch Sachleistungen erhalten, vielleicht Gutscheine, aber kein Bargeld mehr. Weil diese gesetzliche Regelung behördenseitig offensichtlich nur schleppend umgesetzt wird, verpufft auch die beabsichtigte Abschreckungswirkung durch das Sachleistungsprinzip.