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München - Die aktuelle Corona-Pandemie behindert derzeit auch die Vorbereitungen der AfD-Bayern zur kommenden Bundestagswahl. „Wir haben schon einige Aufstellungsversammlungen erfolgreich hinter uns gebracht, dann war es jedoch kaum mehr möglich, Versammlungen abzuhalten“, äußert sich Andreas Winhart gegenüber BAYERN DEPESCHE. Wie man sowohl von ihm, als auch von Uli Henkel MdL erfährt, haben wohl insgesamt die derzeit im Bundestag vertretenen Abgeordneten die besten Chancen, auch wieder auf vordere Listenplätze zu gelangen und abermals in den Deutschen Bundestag einzuziehen. „Die Zeit des Glücksrittertums in der Partei ist vorbei“, lässt Winhart verlautbaren, man kenne inzwischen die potentiellen Bewerber wesentlich besser als in der Anfangsphase der AfD, was dem Auswahlprozess insgesamt nur zu Gute kommen könne.

Berchtesgaden - Der bayerische Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller (Jahrgang 1968) sieht das Jahr 2020 als das bislang schlimmste Jahr seines Lebens an. Er vermutet hinter den Anti-Corona-Maßnahmen des Bundes und des Freistaates Bayern einen tieferen Plan. Die Arroganz der selbst ernannten Superdemokraten ersticke jede ausgewogene Diskussion zu Covid19 und zum Umbau der Marktwirtschaft in eine Art gelenkte Nach-Corona-Ökonomie.

Berlin - Bundesweit zirkulierten zuletzt Meldungen, dass Bundestagsabgeordnete der AfD, darunter die Bayern Hansjörg Müller und Petr Bystron Demonstranten beziehungsweise Blogger in die Räumlichkeiten des Deutschen Bundestages eingeschleust hätten (https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/afd-schleuste-corona-leugner-ein-schaeuble-soll-bundestags-stoerer-schnappen-74024366.bild.html).

Berlin - Auch wenn der Herbst 2020 noch ganz im Zeichen von Corona steht, wirft der Herbst 2021 bereits seine langen Schatten voraus. Eine Bundestagswahl steht wieder an. Neben der politischen Farbenlehre entscheiden sich mit dem Wählervotum auch Karrieren. Und dies gilt für die Politiker der AfD Bayern ebenso wie für die Mandatsträger der anderen Parteien.

Berchtesgaden - Der an der Basis recht beliebte Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller (Jahrgang 1968) wurde zum Kreisvorsitzenden der AfD Berchtesgadener Land gewählt. Damit ging Müller in seinem Heimatverband eindrucksvoll in Vorlage, um sich im Hinblick auf die bevorstehende Nominierung zur Bundestagswahl 2021 hoffnungsvoll zu positionieren.

München - Im Gegensatz zum AfD-Landesverband Brandenburg muss sich die AfD in Bayern noch keine Gedanken machen, durch den Verfassungsschutz detailliert untersucht zu werden. Corinna Miazga, Martin Hebner, Stephan Protschka, Martin Sichert und Kollegen sind derzeit noch kein Verdachtsfall. So erklärt es die Behörde. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Beobachtung durch die Sicherheitsbeamten liege noch nicht vor.

München - In der Landtagsfraktion der AfD im Bayerischen Landtag geht’s oft hitzig her. Die ursprünglich 22 Abgeordnete starke Parlamentarier-Formation verlor recht schnell mit Raimund Swoboda und Markus Plenk zwei wichtige Kollegen im Streit. Und dieser interne Streit, der vor allem zwischen den Urbayern Franz Bergmüller und Katrin Ebner-Steiner entflammte, erschwerte den gesamten Eindruck, den die junge Fraktion in der bayerischen Öffentlichkeit bislang hinterließ. Bergmüller wollte mehr Akzente in einer mittelständischen Wirtschaftspolitik setzen, Ebner-Steiner warf den Fokus der Fraktion aber mehr auf die Folgen der Flüchtlingspolitik des Freistaates und des Bundes. Die Fraktion ist tief gespalten.

Berlin - Die AfD ist immer noch eine junge Partei. Sowohl im Deutschen Bundestag als auch im Bayerischen Landtag ist die Alternative für Deutschland erst seit den letzten Wahlen vertreten. Und doch entwickelt sich diese Alternative in weiten Teilen ähnlich wie die anderen Parteien: Eine ursprünglich zufällig an die Spitze gerückte Nomenklatura macht Aufstiegschancen gegenüber parteiinternen Wettbewerbern dicht. Ein „Parteiadel“ bildet sich.

Berlin – Manchmal sind es einzelne Abgeordnete, die zum Umdenken einer ganzen Bundestagsfraktion beitragen. So war der bayerische Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller erheblich daran beteiligt, das zuvor etwas ängstliche Auftreten der AfD in Opposition zur Bundesregierung zu schärfen. Die AfD setzt nun auf Freiheit, Eigenverantwortung und eine Stärkung der Wirtschaft. Das sind Werte, für die Hansjörg Müller in die Politik gegangen ist, wie er nun in seinen Ausführungen erklärte.

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