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Lauf an der Pegnitz - Im beeindruckenden Wenzelschloss in der mittelfränkischen Stadt Lauf an der Pegnitz ist am Freitag die Ausstellung „Burgen und Bauten Kaiser Karl IV.“ eröffnet worden. Sie widmet sich den Bauten des römisch-deutschen Kaisers und böhmischen Königs und ist Teil der bayerisch-tschechischen Landesausstellung 2016/2017 aus Anlass des 700. Geburtstages von Karl IV. Die Ausstellung, die im Wappensaal und der angrenzenden Herrenstube gezeigt wird, dauert bis zum 5. März 2017.

Kempten - Die Beliebtheit des Reiselandes Allgäu ist ungebrochen: Fast 707.000 Gästeankünfte in den ersten drei Monaten des Jahres bedeuten eine Zunahme von 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei den Übernachtungen gab es mit 2,65 Millionen im ersten Quartal sogar ein Plus von fast 14 Prozent.

Coburg - Jedes Jahr über Pfingsten findet im fränkischen Coburg das Traditionstreffen der akademischen Landsmannschaften und Turnerschaften aus Deutschland und Österreich statt. Der diesjährige Pfingstkongress wurde von einem Vertreter der präsidierenden Landsmannschaft Rhenania Münster und Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) eröffnet.

München - Ende 2014 beschloss der bayerische Landtag mit den Stimmen der CSU ein Gesetz, wonach geplante Windkraftanlagen mindestens zehn Mal so weit von den nächstgelegenen Wohnhäusern entfernt sein müssen, wie das Windrad hoch ist. Die Landtagsopposition von SPD, Grünen und Freien Wählern wollte diese Regelung vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof zu Fall bringen.

Landshut - Die Landshuter Wohnanlage „Drachenburg“ in der Luitpoldstraße 32 steht offenbar im Mittelpunkt eines ausgeklügelten Systems des Sozialbetruges. Nach einem Bericht des „Landshuter Wochenblatts“ erschleichen sich unter dieser Wohnadresse gemeldete Rumänen, die dort aber nicht leben, systematisch deutsche Sozialleistungen. Als sprichwörtliche Hartz-IV-Touristen werden sie zweimal wöchentlich mit dem Bus aus Rumänien nach Landshut gefahren. Dort kassieren sie beim Job-Center das Geld und fahren danach mit dem Pendelbus wieder in ihre Heimat zurück. Dass die Leistungsbezieher trotz zahlloser rumänischer Namensschilder dort gar nicht wohnen, ist den Behörden entweder noch nicht aufgefallen oder es wird womöglich stillschweigend toleriert.

Wien - Bei der Neuwahl des österreichischen Bundespräsidenten haben die Wähler im Zeichen der Asyl-Krise für ein politisches Erdbeben gesorgt und die Parteienlandschaft gründlich umgepflügt. Norbert Hofer, der Kandidat der von deutschen Medien als „rechtspopulistisch“ etikettierten FPÖ, erhielt im ersten Wahlgang nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 35,3 Prozent der Stimmen. Damit erzielte die FPÖ unter der Führung von Parteichef Heinz-Christian Strache ihr historisch bestes Ergebnis bei einer landesweiten Abstimmung. Ihr bisheriges Rekordergebnis bekam die FPÖ mit 27,53 Prozent bei der Europawahl 1996.

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